Was Together in Battle ist

Together in Battle ist ein taktisches Runden-RPG im Stil von Fire Emblem. Du führst ein Team fantasyhafter Gladiatoren auf der Insel Dese, wo sich ein dunkler Staatsstreich anbahnt. Du bist mit einem heimlichen Auftrag angekommen: loyale Kämpfer finden und ausbilden, während ein imperialer Praetor dir auf den Fersen ist. Gleichzeitig musst du die Arena überstehen, das Lager versorgen und einer königlichen Verschwörung auf die Spur kommen. Die Kämpfe laufen rundenbasiert ab und belohnen taktisches Denken statt Würfelglück: Höhe ausnutzen, Gegner zurückstoßen, von hinten angreifen, Türen und Mauern zerstören, in hohem Gras Deckung suchen und mit dem Wetter spielen. Die KI nutzt das Gelände genauso wie du.

Wie ihr zusammen spielt

Über Remote Play Together könnt ihr das Spiel in einer Gruppe gemeinsam erleben. Da Together in Battle als Einzelspieler-Titel ausgelegt ist, läuft das Spiel bei einer Person, und die anderen schauen per Remote Play mit oder übernehmen nach Absprache die Steuerung. Das passt besonders gut zu den rundenbasierten Kämpfen: Ihr könnt gemeinsam über Positionen, Zugfolge und den Einsatz von Fähigkeiten diskutieren, bevor jemand einen Zug macht. Die extreme Zugflexibilität hilft dabei: Ihr könnt eine Figur bewegen, eine zweite bewegen und dann zur ersten zurückkehren. Ein unbegrenzter Undo-Stack erlaubt es, alles rückgängig zu machen, wenn ein Plan nicht aufgeht. So wird aus dem taktischen Rechnen eine Gruppendiskussion.

Der Tagesablauf und die Figuren

Jeder Tag gibt dir 2 Time Points. Du entscheidest, ob ihr in der Arena kämpft, Figuren auf Quests schickt, einkauft, trainiert, neue Verbündete anwerbt oder der Verschwörung nachgeht. Abends kehrt ihr ins Lager zurück, wo die Figuren miteinander reden, ihren Hobbys nachgehen und Beziehungen aufbauen. Jede geworbene Figur hat eigene Merkmale, eine Vorgeschichte, Überzeugungen, Hobbys und Geheimnisse. Ein Clown verbessert die Moral mit Eindrücken, ein Jäger liefert Wildbrot, ein Bäcker backt Kuchen zum Essen oder Verkaufen, ein Glücksritter gewinnt Geld in den Bars. Tänzer sind wendig, Seeleute gute Schwimmer. Manche Figuren neigen zu Depressionen oder Selbstzweifeln und beruhigen sich mit Spaziergängen oder Gebet, andere arbeiten an langfristigen Projekten wie Gemüseanbau, Waffenschmieden oder einem Roman.

Was ihr vor dem Start wissen solltet

Die Figuren reagieren auf das, was ihr tut. Fallen Freunde in der Kampf, können sie depressiv werden; fällt die Moral zu tief, drohen Groll und Desertion. Bleibt die Stimmung gut, knüpfen die Figuren enge Freundschaften, prägen sich Erinnerungen, geben einander Spitznamen und teilen sogar ihre Kampfkenntnisse. Das Spiel bietet 24 Grundklassen mit Verzweigungen zu insgesamt 75 Klassen, über 175 Fähigkeiten, 6 spielbare Spezies, unzählige Zufallsereignisse und Nebenquests, mehrere Enden und prozedural generierte Figuren, Waffen und Rüstungen. Dazu kommen ein eigener Charakter-Ersteller, ein Trainer für Werte und Multiclassing, ein Aushang mit zufälligen Aufträgen sowie eine Kampagnen-Erstellungssuite mit Karten-, Schnittstellen-, Dialog- und Fähigkeitseditor. Ein einzelner Durchgang zeigt euch nicht alles, was das Spiel zu bieten hat.

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