Ein Rundumspiel über den Amerikanischen Bürgerkrieg
Strategic Command: American Civil War führt die Reihe erstmals auf die Schlachtfelder des 19. Jahrhunderts. Ihr übernehmt die Armeen, die Forschung, die Produktion und die diplomatische Linie der Union oder der Konföderierten. Am Ende zählt die Entscheidung, ob die Vereinigten Staaten als eine Nation oder als zwei aus dem Krieg hervorgehen. Die Karte umfasst 66.000 Hexfelder und deckt ganz Nordamerika von Kanada und New Mexico bis in die Karibik ab, im Maßstab von 15 Kilometern pro Feld. Das ist die größte Hex-Karte, die die Reihe bisher geboten hat. Neben dem Landkrieg spielt auch die Flotte eine große Rolle: Flüsse wie Mississippi, Ohio und Cumberland werden mit Flusskanonenbooten befahrbar, die Häfen ermöglichen schnelle Verlegungen und amphibische Angriffe. Zur See unterscheiden sich Schiffe nach Fluss-, Küsten- und Hochseeeinsatz sowie nach Holz- und Eisenbauweise.
Zusammen mit Freunden spielen
Das Spiel lässt sich im Online-Mehrspieler-Modus gegeneinander austragen, sodass ihr euch die Rollen der Union und der Konföderierten teilen könnt. Die Rundenstruktur gibt jedem Spieler Zeit, seine Züge in Ruhe zu planen. Remote Play Together erlaubt es, das Spiel mit anderen zu teilen. Wer lieber allein spielt, findet im Einzelspieler sechs Kampagnen vor: 1861 Blue and Gray, 1861 Manassas to Appomattox, 1862 Scott's Great Snake, 1862 Trent War als Alternativgeschichte, in der das Vereinigte Königreich die Konföderierten anerkennt, 1863 Lee Rides North und 1864 Make Georgia Howl.
Was ihr vor dem Start wissen solltet
Es handelt sich um eine rundenbasierte Kriegssimulation, die auf dem verbesserten Engine der Ersten und Zweiten Weltkrieg-Titel der Reihe läuft. Zu Beginn 1861 stehen nur wenige Berufssoldaten zur Verfügung, deshalb ist das Aufbau der Armee ebenso wichtig wie der Kampf selbst. Freiwillige müssen zu Brigaden, Divisionen und später zu Korps organisiert werden, und Forschung verbessert Bewaffnung und Ausbildung. Berühmte Generäle wie Lee, Jackson, Grant, McClellan, Beauregard und Sherman können nach Abschluss der Ausbildung übernommen werden. Da ganze Armeen an einzelnen Schlachten hängen, kann die Wahl des Anführers den Ausschlag geben. Der Kriegsnebel ist stärker als je zuvor, da es keine Funkkommunikation gibt; Kavallerie ist entscheidend, um feindliche Armeen zu finden und Hinterhalte zu vermeiden. Aufklärung lässt sich zusätzlich durch Aufklärungstrupps, Partisanen-Ranger, gepanzerte Züge und Beobachtungsballone ausbauen. Diplomatie und Schlachtverläufe entscheiden, ob Großbritannien, Frankreich oder Spanien in den Krieg eingreifen, etwa durch Ereignisse wie den Verkauf des konföderierten Baumwollbestands oder die Emanzipationsproklamation. Auch in Mexiko tobt ein Krieg um die Vorherrschaft, der sich mit dem Konflikt verbinden kann. Das Paket enthält offizielle Mods mit zwei neuen Kartenstilen und dem klassischen Stil früher Titel sowie einen Editor für eigene Kampagnen und Mods. Partisanenskripte, historische Ereignisfenster und die Mechanik der europäischen Intervention lassen sich nun mit einem einzigen Ereignis abschalten.