Was Smack Studio ist

Smack Studio ist ein Sandbox-Kampfspiel mit eingebauten Creation-Tools. Du baust eigene Charaktere und Bühnen, animierst Pixelart mit 3D-Tiefe und Rotation und nimmst die fertigen Kreaturen dann mit an den Kampf. Die Grundlage ist ein 2D-Sprite, das an ein 3D-Skelett gebunden wird: Ziehst du die Bones, entstehen flüssige Animationen. Ein Charakter soll laut Entwicklerangaben in unter 30 Minuten von der Idee bis zur spielbaren Figur sein, wenn du eine Vorlage nutzt, auch eine aus der Community. Dazu kommen Vorlagen, Frame-by-Frame-Nachbearbeitung für Feinschliff, eigene Projektille und Effekte sowie Aktionen, die du direkt in die Animationen einhängst. Damit lässt sich Verhalten ohne großen Programmieraufwand umsetzen. Die Animationen lassen sich als Sprites exportieren, für eigene Projekte; die Entwickler erheben keinen Rechtsanspruch an dem, was du erstellst.

So spielt die Gruppe zusammen

Im Battle Mode kämpfst du offline bis zu 8 Spieler, online bis zu 4 mit Rollback-Netzcode, der aktuell als Beta läuft. Die Baseline besteht aus 16 Charakteren und 23 Bühnen, plus einer geheimen Bühne. Das Gameplay ist kompetitiv und schnell, mit hohem Combo-Potenzial; Ultras der Standard-Roster sind auf Balance für den Wettbewerb ausgelegt, deine eigenen Ultras baust du selbst. Gesteuert wird mit jedem DirectInput- oder XInput-Controller, GameCube-Controller über offiziellen Nintendo-Adapter, MayFlash-USB-Adapter oder ähnliche Produkte funktionieren ebenfalls. Zusätzlich gibt es Remote Play Together und lokalen Mehrspieler, sodass sich eine Gruppe am geteilten Bildschirm oder online messen kann. Über die Steam Workshop-Funktion tauscht ihr fertige Charaktere und Bühnen aus und greift auf die Erzeugnisse der Community zurück.

Was du vor dem Start wissen solltest

Smack Studio befindet sich in der Early Access Phase, es wird also an einem laufenden Band getestet und verbessert, Feedback läuft über den Discord der Community. Einige Bereiche, etwa der Level Editor, sind im Aufbau. Fürs eigene Artwork gelten feste Grenzen: Die maximale Canvasgröße beträgt aktuell 256x256 Pixel, eine Erhöhung ist nicht zugesagt. Ideal sind Figuren zwischen 50 und 150 Pixeln Höhe. Deutlich kleinere oder größere Motive sind prinzipiell möglich, belasten aber den 3D-Algorithmus und können nach dem Export mehr manuelle Nacharbeit brauchen. Rechne damit, dass die Software mehr Leistung frisst als die meisten anderen Pixelart-Animationswerkzeuge – die 3D-Rotation und die Integration in Unreal Engine verlangen entsprechend Hardware. Wer ohnehin Hardware empfohlen bekommt, sollte das vor dem Einstieg prüfen.

Screenshots

Tags