ORION: Prelude ist ein Sci-Fi-Shooter, in dem ihr menschliche Außenposten gegen Dinosaurier verteidigt. Die ursprüngliche Fassung bietet mehr als zwanzig Karten, sodass sich das Gelände von Partie zu Partie unterscheidet. In den Koop-Modi der ursprünglichen Fassung können bis zu fünf Personen online zusammenspielen. Ihr zielt aus der Ego-Perspektive oder wechselt in die Third-Person-Ansicht und nehmt die Wellen mit Gewehren, Jetpacks, Klassenfähigkeiten und Fahrzeugen in Angriff. Das Ganze fühlt sich eher wie ein lauter Arcade-Horden-Shooter als wie eine vorsichtige Survival-Simulation an: Dinosaurier stürmen über weite, helle Landschaften, während Schüsse, Wettereffekte und Explosionen um eure Aufmerksamkeit konkurrieren.
Welche Version ihr startet, ist für die Gruppengröße wichtig. In der ursprünglichen Prelude-Fassung unterstützen Survival und Conquest bis zu fünf Personen. DANKIE entwickelt außerdem eine überarbeitete Fassung auf einem separaten Steam-Zweig. Dort sind vier Plätze geplant; die erste Vorschau soll sich auf Survival konzentrieren. Die ursprüngliche Fassung bleibt als eigener Steam-Zweig verfügbar. Remote Play Together wird unterstützt, doch nativer Koop im Splitscreen ist für die ursprüngliche Version nicht bestätigt. Rechnet nicht fest mit lokalem Koop auf einem gemeinsamen Bildschirm.
Haltet den Generator bis zur nächsten Welle
In Survival habt ihr einen klaren Ankerpunkt: Der Generator muss stehen bleiben, während Dinosaurier in aufeinanderfolgenden Wellen angreifen. Die Maschine gehört zum Matchziel und ist keine bloße Kulisse. Ein beschädigter Generator kann Aufmerksamkeit brauchen, während auf der Karte weiter Kreaturen anrücken. Die Wellen geben einer Partie einen einfachen Rhythmus, aber die Runden spielen sich nicht identisch: Dinosaurierarten, Wetter und Kartenform beeinflussen, was eure Gruppe wann erreicht.
Zwischen den Wellen könnt ihr zur Waffenkammer und zu den Verbesserungsstationen gehen, um Credits für Waffen und Augmentierungen auszugeben. Abschüsse bringen Spielwährung ein, sodass nach und nach mehr als die Pistole verfügbar wird, mit der ihr startet. Augmentierungen verändern etwa Gesundheit, Schilde, Bewegung oder Klassenfähigkeiten. Diese Einkäufe gelten für die laufende Partie; dauerhafte Charakter- und Klassenstufen schalten dagegen Optionen für spätere Matches frei. Eine gekaufte Waffe ist also ein kurzfristiger Vorteil, während Levelaufstiege eure Auswahl für künftige Runden erweitern. Dieser dauerhafte Fortschritt umfasst 150 Stufen und reicht damit über die Credits einer einzelnen Partie hinaus.
Conquest überträgt das Grundprinzip auf offene Karten. Statt einen Generator in einer kompakteren Arena zu halten, bewegt ihr euch mit Fahrzeugen und mehr Platz zwischen den Begegnungen von einem Ziel zum nächsten. Ein Gefecht kann in eine Fahrt über offenes Gelände und danach in eine weitere Gruppe Dinosaurier samt Ziel übergehen. Conquest ist ein Koop-Modus für fünf Personen. Vital lässt bis zu zehn Personen zu, mischt aber Kämpfe zwischen Spielern mit Dinosauriern. Diese höhere Gesamtzahl bedeutet daher nicht, dass zehn Freunde im selben Koop-Team spielen können. Auf manchen Conquest-Karten liegen mehrere Gebäude in der Zielkette. Dann wechselt das Match zwischen verschiedenen Verteidigungspositionen, und Fahrzeuge helfen euch, die umkämpften Orte zu erreichen. Die offene Karte ist dabei kein leerer Ausflug: Auf dem Weg zwischen den Zielen können euch Dinosaurier abseits eines gesicherten Bereichs erwischen. So wechseln sich Fahrzeugfahrten und Wellenverteidigung ab.
Conquest bringt auch den größeren technischen Vorbehalt mit. Die ursprüngliche 32-Bit-Fassung kann unter modernen Windows-Versionen an Speichergrenzen stoßen, besonders auf den größeren Conquest-Karten. Das heißt nicht, dass jedes Match scheitert, ist aber ein hilfreicher Hinweis, wenn ihr zwischen offenen Zielen und einer kompakteren Survival-Runde wählt. Der ursprüngliche Zweig bleibt in seinem bestehenden Zustand verfügbar, während die überarbeitete Fassung weiterentwickelt wird.
Drei Klassen verändern, wie ihr die Karte durchquert
Im ursprünglichen Survival gibt es Assault, Support und Recon. Alle Klassen greifen auf die größere Waffenauswahl zu, bringen aber unterschiedliche Fähigkeiten mit. Assaults Jetpack lässt euch über Hindernisse am Boden steigen und erhöhte Positionen erreichen. Support trägt ein Heilgerät, mit dem ihr Mitspieler versorgt. Recon kann sich tarnen und so aus dem Blickfeld geraten. Das verändert die kleinen Momente zwischen den Wellen: Jemand erreicht eine Plattform, wird geheilt oder löst sich aus einem Pulk Dinosaurier.
Die Klassenwahl bindet euch nicht an eine enge Waffenrolle. Ihr kauft weiter aus dem gemeinsamen Arsenal; Klassenverbesserungen stärken die Fähigkeiten und Boni, die eure Wahl unterscheiden. So bleibt in einer Partie Platz für das, was gerade gebraucht wird, ohne dass jede Person ein eigenes Waffensystem lernen muss. Teamplay zeigt sich in kurzen Situationen: ein Support-Strahl kreuzt ein Gefecht, jemand schwebt mit dem Jetpack über die Gruppe, oder ein getarnter Spieler bewegt sich an der Horde vorbei.
Das Arsenal setzt auf übertriebene Sci-Fi-Feuerkraft. Pistolen und Gewehre stehen neben Schrotflinten, Miniguns, Sprengsätzen, Nahkampfwaffen und weiterer freischaltbarer Ausrüstung. Die ursprüngliche Fassung bietet sieben Fahrzeuge, darunter Buggys, Panzer, Fluggeräte, Raketenschlitten und Mechs. Sie bringen Tempo und schwere Feuerkraft auf die Karte, ersetzen aber nicht den Infanteriekampf im Zentrum der Runde. Ein Fahrzeug kann eine lange Strecke in Conquest verkürzen oder euch eine neue, laute Art geben, einer Dino-Welle zu begegnen. In engeren Arenen macht es den Bildschirm dagegen noch voller.
Die Dinos sind Horde und Thema zugleich
Die Gegner reichen von kleinen, schnellen Dinosauriern bis zu schwereren Kreaturen wie Tyrannosaurus und Triceratops. Fliegende Arten greifen zusätzlich von oben an. In den Koop-Modi bedrängen sie vor allem eure Ziele und unterbrechen eure Wege. Sie kommen schnell näher, zwingen euch weg von einer Station oder einem Fahrzeug und können einen ruhigen Kartenabschnitt plötzlich gefährlich machen. Der Maßstab ist bewusst pulpig: Ein futuristischer Soldat feuert aus einem schwebenden Fahrzeug in eine Menge, während von der anderen Seite ein deutlich größerer Dino heranstürmt.
In einigen Modi könnt ihr selbst Dinosaurier spielen. Rampage macht daraus eine andere Art Partie; insgesamt gibt es zehn spielbare Dinosaurier. Das gehört zur breiteren Modusauswahl und ist keine Klassenoption im normalen Survival-Koop. So bleibt klar, ob ein Dino in eurer Partie ein Gegner ist oder eine Rolle, die jemand übernehmen kann.
Auf den Karten wechseln offene Wildnis, Klippen, Wälder, verschneite Gegenden und geschlossene Bereiche. Ein vollständiges Wettersystem und dynamische Tag-Nacht-Zyklen können eine Partie von hellem Tageslicht in Regen oder Dunkelheit verwandeln. Helle Landschaften und plötzlich anstürmende Kreaturen sorgen für eine leicht unheimliche Sci-Fi-Stimmung, auch wenn Sound und Effekte stärker auf Spektakel als auf anhaltenden Horror zielen. Ein T-Rex-Angriff kann kurz bedrohlich wirken und Sekunden später absurd aussehen, sobald Fahrzeuge und Explosionen die Szene füllen.
Eine breite Modusauswahl, mit Koop im Mittelpunkt
Die Modusauswahl bietet mehr als Hordenabwehr. Survival und Conquest sind die klarsten Koop-Optionen, wenn ihr gemeinsam gegen KI-gesteuerte Dinosaurier kämpfen wollt. Slaughter ist auf eine festgelegte Dauer ausgerichtet, Prehistoric bietet anpassbare Variablen, und in Rampage spielt ihr Dinosaurier. Zu den kompetitiven Optionen gehören Deathmatch, Gebietskontrolle und Duelle; Vital mischt Spielerkämpfe mit Dino-Bedrohungen.
Die Vielfalt gibt euch mehr zum Ausprobieren als nur einen Wellenmodus, doch nicht jede Variante passt gleich gut zu einer kleinen Freundesgruppe. Die Koop-Gruppen der ursprünglichen Fassung sind auf fünf Personen begrenzt; manche gemischten oder kompetitiven Modi haben bis zu zehn Plätze über gegnerische Teams verteilt. Zehn Freunde bilden dort also nicht ein einziges Koop-Team. Online könnt ihr euch über Lobbys, Matchmaking und einen Serverbrowser zusammenfinden. Wenn ihr für eine private Partie Passwortschutz oder direkte Einladungen an Steam-Freunde braucht, prüft vorher, welche Optionen verfügbar sind. Die Tastatursteuerung umfasst WASD-Bewegung, Zielen und Feuern mit der Maus sowie Tasten für Springen, Sprinten, Nachladen, Interaktion und Klassenfähigkeiten. Außerdem werden volle Controller-Unterstützung und Remote Play Together angeboten; nativer Koop am selben Rechner ist für die ursprüngliche Fassung jedoch nicht bestätigt.
Passt diese Art Koop zu euch?
ORION: Prelude passt zu einer Gruppe, die ein direktes Ziel, eine große Dino-Horde und eine Auswahl freischaltbarer Waffen und Fahrzeuge sucht. Survival ist schnell erklärt: Verteidigt den Generator, gebt zwischen den Wellen Credits aus und seht, was als Nächstes kommt. Conquest ergänzt größere Karten und mehrere Ziele für Gruppen, die mehr Strecke zwischen den Gefechten wollen. Drei Klassen, dauerhafte Level, Wetterwechsel, spielbare Dinos in anderen Modi und zahlreiche Ausrüstungsoptionen geben euch Gründe, verschiedene Partien auszuprobieren.
Die Ecken und Kanten gehören zum Reiz und zur Grenze des Spiels. Der Wellenkampf ist geradlinig und kann sich wiederholen; ältere Präsentation, umständliche Fahrzeugsteuerung und einfaches Dino-Verhalten können euch stören, wenn ihr einen modernen, ausgefeilten Shooter erwartet. Wenn euch lockere, chaotische Action gefällt, bekommen Jetpacks, schwere Waffen und Dinosaurier einen eigenen Arcade-Charme. Die überarbeitete Fassung soll Spielgefühl und Präsentation verbessern, hat aber andere Gruppengrößen als die ursprüngliche Version. Klärt vor einer Fünferpartie, welchen Zweig eure Freunde starten.