Ein dunkles Ritterabenteuer rund um Mordred

In King Arthur: Knight's Tale schlüpft man in die Rolle von Sir Mordred, dem einstigen Todfeind von König Arthur. Beide fielen einst durch die Hand des anderen, doch die Herrscherin der mystischen Insel Avalon, die Lady of the Lake, holt Mordred zurück ins Leben. Sein Auftrag ist klar: Er soll den unsterblich gewordenen, wahnsinnigen König Arthur finden und endgültig töten, um den Fluch zu beenden, der Britannien in einen Albtraum verwandelt. Dieses düstere Fantasy-Abenteuer ist eine moderne Neuinterpretation der klassischen Artus-Sage. Als taktisches Rollenspiel verbindet es rundenbasierte Gefechte mit der Verwaltung eines ganzen Teams von Helden und dem Wiederaufbau der Stadt Camelot.

Heldenteam und taktische Kämpfe

Der Kern des Spiels besteht darin, eine Truppe von Rittern zusammenzustellen und in taktischen Schlachten zu führen. Man wählt dabei aus sechs verschiedenen Klassen: Verteidiger, Champion, Bogenschütze, Vorhut, Arkanist und Weiser. Diese Helden sammeln Erfahrung, lernen neue Fähigkeiten und werden mit Beute aus den Missionen ausgestattet. Wichtig ist jedoch, dass Helden verletzt werden können oder gar sterben. Verletzungen, Flüche und Krankheiten brauchen Zeit, um zu heilen. Deshalb muss man zwischen den Einsätzen darauf achten, dass Camelot über die nötigen Einrichtungen zur Genesung verfügt. Da Helden unterschiedlich stark betroffen sind, lohnt es sich, für jede Aufgabe die passenden Kämpfer auszuwählen.

Moral, Loyalität und Konsequenzen

Die Ritter sind nicht nur einfache Einheiten, sondern besitzen eigene Persönlichkeiten, Ziele und Rivalitäten. Sie beobachten die Entscheidungen des Spielers genau. Als Anführer muss man Streitigkeiten schlichten, Gefallen erweisen und darauf achten, wer gut zusammenarbeitet. Die Loyalität des Teams hängt von vielen Faktoren ab; mischt man es falsch, können die Helden den Anführer verlassen oder sich sogar gegen ihn wenden. Auch der König selbst entwickelt eine Persönlichkeit, die durch moralische Entscheidungen geprägt wird. Ein Moralchart zeigt die Position zwischen Christentum und alter Religion sowie zwischen Tyrannei und Gerechtigkeit. Diese Werte beeinflussen sowohl den Spielablauf als auch die Geschichte.

Vier Schwierigkeitsgrade und der Roguelite-Modus

Vor dem Start sollte man sich für einen der vier Schwierigkeitsgrade entscheiden, die von einer entspannten Erzählung bis zu den härtesten Kämpfen reichen. Wer es noch härter mag, kann den Roguelite-Modus aktivieren. Hier zählt jeder Zug, da es kein Neuladen von Spielständen gibt – nur die Konsequenzen der eigenen Taten. Die Handlung verzweigt sich je nach Entscheidungen und kann bei jedem Durchgang anders verlaufen. Nach dem Abschluss der Kampagne schaltet sich ein Endspiel frei, das neue Herausforderungen, mythische Bosskämpfe und zusätzliche Beute bietet. Das Spiel erscheint mit englischer Sprachausgabe und Textlokalisation unter anderem auf Deutsch.

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