Zwei Kampagnen, zwei Seiten

Age of Fear: The Undead King ist ein rundenbasiertes Strategiespiel mit Rollenspiel-Elementen, das sich wie ein Tabletop-Wargame anfühlt. Ihr spielt entweder Sir Edward, einen adligen Ritter, der das Menschenreich verteidigt, oder Krill, einen bösen Necromancer mit unheimlicher Machtsucht. Beide Figuren führen durch ihre eigene Geschichte mit Nebenquests, optionalen Ereignissen und alternativen Enden. Die Kämpfe finden ohne Hexagon-Raster statt: Einheiten werden nicht durch ein künstliches Gitter eingeschränkt, sondern ihre Größe zählt. Dazu kommen Umgebungseffekte, neutrale Fraktionen und Kampfgefahren, die den Ausgang einer Schlacht drehen können.

Die Truppe aufbauen und führen

Aus über zweihundert einzigartigen Einheiten, Fähigkeiten und Zaubern stellt ihr eure eigene Armee zusammen. Einheiten haben Zugehörigkeiten wie Böse oder Heilig, und Vertreter gegnerischer Seiten mögen einander nicht und können desertieren. Solche Beziehungen verlangt etwas Diplomatie oder Charisma, sonst zerfällt die Gruppe im entscheidenden Moment. Gefallene Einheiten bleiben tot, es sei denn, ein böser Necromancer hebt sie als Zombies wieder auf. Waffen, Rüstungen, Tränke und Schätze gibt es reichlich, die seltensten verleihen mächtige Fähigkeiten und Werte. Wer mag, greift im Steam Workshop auf Mods der Community zurück oder erstellt eigene Einheiten, Gegenstände, Szenarien und komplette Kampagnen.

Was ihr vor dem Start wissen solltet

Das Spiel ist bewusst oldschool und anspruchsvoll: Die Grundlagen lernt man schnell, die Tiefe der Mechaniken kommt erst mit der Zeit. Die KI arbeitet mit einem selbstorganisierenden Netzwerk aus Agenten und Meta-Heuristiken und ist als ernsthafter Gegner gedacht. Humor ist fest eingeplant, fantasy-typische Witze finden überall ihren Platz, auch wenn der Ton sonst düster ist. Für Remote Play Together lässt sich das Spiel mit Freunden teilen. Ein Farbblindmodus mit höherem Kontrast und umrandeter Schrift ist eingebaut, und die Hardware-Anforderungen sind niedrig, sodass auch ältere Rechner damit zurechtkommen. Beachtet, dass es sich um ein Produkt handelt, das weiterentwickelt wird und regelmäßig mit neuen Inhalten und Patches ergänzt wird.

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