Twin Hooks ist ein Action-Prügler für zwei Personen, in dem zwei eng verbundene Helden eine Stadt verteidigen, die sich nach Einbruch der Dunkelheit verändert. In der kostenlosen Demo könnt ihr online oder über ein lokales Netzwerk zu zweit spielen; allein lässt sich das Spiel ebenfalls mit einem NPC-Partner ausprobieren. Das vollständige Spiel ist noch nicht verfügbar. Couch-Koop und Crossplay sind dafür geplant, aber keine Funktionen, die ihr in der Demo schon nutzen könnt. Das ist wichtig, wenn ihr an einem PC zusammenspielen oder unterschiedliche Plattformen verbinden wollt: Im Moment braucht die Demo für eine Zweierpartie je einen eigenen PC.

Die Stadt gibt diesen Partien zwei verschiedene Stimmungen. Bei Tagesmissionen geht es zwischen Bewohnern, Läden und ruhigeren Aktivitäten hin und her. Nachts werden die Straßen zu Kampfgebieten mit stärkeren Gegnern, neuen Herausforderungen und Bossen. Das ist mehr als eine andere Beleuchtung. Bei einem Ausflug könnt ihr mit Leuten reden und euch umsehen; für eine härtere Mission kommen Enterhaken, Waffen und Teamkombos stärker ins Spiel.

Eine kleine Stadtrunde mit Entscheidungen zwischen den Kämpfen

Die Demo beginnt mit einem Tutorial und einer Einführung ins sichere Haus. Danach werden eine Stadtmission mit Tag-Nacht-Wechsel und ein Überfall auf ein Lagerhaus freigeschaltet. Das sichere Haus ist eure gemeinsame Basis zwischen den Einsätzen. Dort wählt ihr am Missionscomputer das nächste Ziel aus; über die Schnellwahl könnt ihr direkt in die Stadt oder ins Lagerhaus springen, ohne das Tutorial noch einmal zu spielen. So könnt ihr die Demo in einer kurzen Runde antesten und zugleich entscheiden, ob der nächste Ausflug ruhiger oder kampflastiger sein soll.

Tagsüber lernt ihr die Menschen und Orte kennen, die die Helden beschützen. Die Läden und Bewohner geben euch auch dann einen Grund, das sichere Haus zu verlassen, wenn gerade kein Kampf ansteht. In der Demo gehören zu Riverside Joy Gespräche und kleinere Besorgungen zwischen Geschäften und Passanten. Für das vollständige Spiel sind Angeln, Einkaufen, das Einrichten des Zuhauses und lokale Geschichten als Tagesaktivitäten geplant. Das klingt nach einem Hub mit eigenem Rhythmus statt nach einem Pausenmenü, das nur wie eine Stadt aussieht.

Auch die Basis ist mit dem Fortschritt verbunden. Ihr Komfortwert kann in Missionen als zusätzlicher Gesundheitsbonus wirken. So beeinflussen das Einrichten und Pflegen des Hauses den nächsten Ausflug. Der ruhigere Teil hat damit einen praktischen Nutzen und ist mehr als nur eine Pause: Aktivitäten in der Stadt führen zurück zu einer Basis, die den Start in den nächsten Kampf mitprägt.

Ein Held spricht während einer Tagesmission an einem Ladentresen mit Janie.

In einer Nachtmission wird die Stadt zu einer Prügelroute voller Gegner und Gefahren. Stärkere Feinde, zusätzliche Herausforderungen und Bosse machen die nächtlichen Ausflüge deutlich anspruchsvoller als die Besorgungen am Tag. Die Demo bietet außerdem einen Beutezug durch ein Lagerhaus mit Räumen voller Beute. Dort konzentriert sich die Action auf direkte Kämpfe. Mit höheren Stufen könnt ihr zu diesen Missionen zurückkehren: Gegner, Waffen und Beute skalieren mit eurer Erfahrung, und die Demo führt bis Stufe 50.

So entsteht ein klarer Ablauf: Ihr verlasst das sichere Haus, wählt eine Mission, verdient Erfahrung und Ausrüstung und kehrt anschließend in die Stadt zurück. Bei einer Tagesmission stehen Gespräche und Aktivitäten im Vordergrund; nachts und im Lagerhaus geht es stärker um die Kämpfe. Für das vollständige Spiel ist eine Missions- und Gegnerskalierung vorgesehen, die die Ausflüge mit dem Wachstum der Figuren verändern soll. In der Demo könnt ihr die vorhandenen Missionen wiederholen; der Lagerhausbesuch ist also keine einmalige Vorführung.

Zwei Kämpfer mit gemeinsamen Moves

Die Koop-Idee von Twin Hooks steckt direkt im Kampfsystem. Ihr könnt Gegner in die Luft schleudern, sie in gemeinsamen Luftkombos weiter durch die Arena jagen und mit synchronisierten Finishern ausschalten, die auf zwei Personen ausgelegt sind. Die andere Person im Team ist mehr als eine zusätzliche Schadensquelle: Zusammen könnt ihr Angriffe vorbereiten und Luftkombos ausführen, die allein nicht verfügbar sind. Im Koop geht es darum, Aktionen miteinander zu verbinden, statt nur nebeneinander auf dieselben Gegner einzuschlagen.

Der Enterhaken verbindet euch auf eine weitere Weise. Ihr könnt euch an Pfosten und Kanten entlangschwingen, um die Straße zu überqueren oder näher an einen Gegner heranzukommen, und euch für eine Luftkombo von eurem Partner abstoßen. Der Haken dient zugleich der Fortbewegung und als Waffe; Bewegung und Angriff greifen also ineinander. Ein Weg durch die Umgebung kann direkt in einen Treffer münden, und ein hochgeschleuderter Gegner wird zur Vorlage für den nächsten Angriff des Teammitglieds.

Auch Gegenstände aus der Stadt machen beim Gerangel mit. Fässer können Gegner zu Boden werfen oder gegen Wände und zerstörbare Kulissen schleudern. Das gibt den choreografierten Haken- und Jongliermanövern einen handfesten Einschlag. Kämpfe wechseln so zwischen direkten Waffentreffern, Enterhaken, Luftangriffen und dem, was sich aus der Umgebung in die Mischung werfen lässt. Die Begegnungen leben von kombinierten Moves und wechselnden Waffenstilen. Ein Teampartner eröffnet daher konkrete Kombomöglichkeiten und bringt zugleich eine weitere Kämpferin oder einen weiteren Kämpfer mit.

Zwei Helden greifen neben einem Fass an, das auf einer Straße mit einem hellen Effekt explodiert.

Waffen und Beute verändern jeden Ausflug

Die Demo enthält zwei Waffentypen: Hakenschwerter und Boxhandschuhe. Beide verändern, wie ihr im Nahkampf vorgeht. Waffenteile und Missionsbeute liefern außerdem Sammelobjekte zwischen den Kämpfen. Aus den Teilen könnt ihr neue Hakenwaffen kombinieren; dabei sind Hunderte möglicher Kombinationen aus Waffenteilen vorgesehen. Das gibt der Action einen Grund, über das erste Tutorial hinaus weiterzugehen, auch wenn die Demo nur einen frühen Ausschnitt des größeren Spiels zeigt.

Das Beutesystem lässt beide Helden ihren Kampfstil zwischen den Ausflügen anpassen. Waffen und Ausrüstung können beeinflussen, wie ihr kämpft, und zufällig erzeugte Teile können auch für andere Builds interessant sein. Ihr könnt eure Waffen auf unterschiedliche Stile ausrichten und so mit verschiedenen Varianten in denselben Kampf gehen. Abwechslung entsteht durch die Ausrüstung beider Kämpfer und die Kombination ihrer Moves; eine größere Gruppe gibt es dabei nicht.

Erfahrung verbindet die Ausrüstung mit den Missionen. Mit eurem Level skaliert die Demo Gegner, Waffen und Beute, während sich die Stadt- und Lagerhausmissionen wiederholen lassen. Belohnungen hängen so mit eurem Fortschritt zusammen, statt jeden Kampf als feste Herausforderung zu belassen. Für das vollständige Spiel sind Ausrüstungsverbesserungen, besondere Ausrüstung mit Einfluss auf den Kampfstil und die Charaktererstellung mit eurem Partner geplant. Das gehört zur geplanten Gesamterfahrung; in der aktuellen Demo ist nur ein Teil davon verfügbar.

Das begrenzt auch, was ihr aus der Demo über das Spiel ableiten könnt. Sie enthält ein Tutorial, ein sicheres Haus, einen Stadtausflug mit Tag und Nacht sowie einen Lagerhausüberfall. Dazu kommen die grundlegenden Kämpfe mit Enterhaken und Luftkombos und ein Fortschrittssystem bis Stufe 50. Wie viele Missionen, Waffenstile, Geschichten oder Anpassungsmöglichkeiten das fertige Spiel haben wird, zeigt sie nicht. Für zwei Freunde, die wissen wollen, ob die Grundidee etwas für sie ist, bekommt ihr aber einen konkreten Eindruck davon, wie ruhige Stadtaktivitäten und kombolastige Kämpfe zusammenwirken.

Eine bunte Stadt mit einer raueren Seite bei Nacht

Twin Hooks verlegt seine Straßenkämpfe in eine stilisierte Stadt. Tagsüber wirkt sie wärmer und geselliger, nachts gefährlicher. Die Optik verbindet moderne Straßen, kräftige Farben und Comic-Effekte im Kampf. Durch Enterhaken und Luftangriffe wirkt die Action beweglicher als in einem bodenständigen Prügler. Gegner können hochgeschleudert werden, Kombos zeigen ihren Schwung und zerstörbare Gegenstände machen die Umgebung zum Teil des Spektakels.

Die Szenen am Tag sorgen dafür, dass die Umgebung nicht nur aus einer Kette von Kämpfen besteht. Bewohner, Ladentheken, das sichere Haus und kleine Aufgaben zeigen eine ruhigere Seite desselben Viertels. Nachtmissionen bringen die Gefahr wieder auf die Straßen. Die Identität der Stadt ist dadurch schnell zu erkennen: tagsüber Menschen und Besorgungen, nach Einbruch der Dunkelheit stärkere Gegner. Eine riesige offene Welt zeigt die aktuelle Demo nicht; sie führt euch durch einzelne Missionen und einen Hub im sicheren Haus.

Passt Twin Hooks zu eurer Gruppe?

Twin Hooks ist genau auf zwei Personen ausgelegt. Die aktuelle kostenlose Demo bietet Online- und LAN-Koop unter Windows sowie einen Einzelspielermodus mit NPC-Partner. Gastgeben und allein spielen haben getrennte Menüoptionen. Über die Schnellwahl könnt ihr das Tutorial überspringen und direkt in die Stadt- oder Lagerhausmission gehen. Controller werden unterstützt; die Windows-Anforderungen der Demo setzen eine Breitbandverbindung voraus. Für Online- oder LAN-Koop braucht ihr je einen eigenen PC. Couch-Koop und Crossplay bietet die aktuelle Demo nicht.

Damit ist die Demo eine unkomplizierte Möglichkeit, die Zweierkämpfe ohne Kauf auszuprobieren. Sie ist aber nur ein begrenzter Einblick in ein Spiel, das sich noch in Entwicklung befindet. Ihr bekommt einige unterschiedliche Ausflüge, eine klare Basis und Fortschritt zum Ausprobieren. Eine fertige Storykampagne und die komplette Bandbreite der geplanten Systeme gibt es noch nicht. Wenn eure Gruppe eine abgeschlossene Kampagne sucht, kann die Demo nicht beantworten, wie lang oder abwechslungsreich dieses fertige Spiel wird.

Für das vollständige Spiel sind Koop am selben Bildschirm und plattformübergreifender Mehrspielermodus geplant; verfügbar sind diese Funktionen noch nicht. Wenn ihr auf derselben Couch sitzt, auf unterschiedlichen Plattformen spielt oder eine dritte Person dabeihaben wollt, passt das aktuelle Angebot nicht zu eurem Aufbau: Es ist ein Spiel für zwei Personen, und der Koop läuft zurzeit online oder über LAN.

Die Demo passt zu einem Duo, das Arcade-Prügeleien, Luftkombos, Bewegung am Enterhaken und den Wechsel zwischen geschäftigen Nächten und ruhigeren Stadtaktivitäten mag. Außerdem könnt ihr kostenlos sehen, wie sich der Tag-Nacht-Aufbau und die Beuteentwicklung gerade anfühlen. Online oder über LAN könnt ihr die Demo schon ausprobieren; Couch-Koop und plattformübergreifendes Spielen bleiben Teil des noch nicht verfügbaren vollständigen Spiels.

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