Vom Absturz zurück in den Orbit

Starship EVO startet mit einem Absturz auf einem fremden Planeten. Von dort aus beginnt die eigentliche Arbeit: Erze abbauen, Rohstoffe sammeln, bessere Ausrüstung herstellen und einen Hovercraft bauen, um die Oberfläche zu erkunden. Mit der Zeit wächst die Produktion über einen Assembler, einen Lichtbogenofen und eine H2-Farm. Dazu kommen steigende Energiebedürfnisse und ein Inventarnetzwerk, das man selbst durchdenken muss. Das Ziel dieser Phase ist klar: Die erste Raumschiffe bauen und den Orbit erreichen.

Einmal im All öffnet sich das Startsystem. Dort lässt sich ein schnellerer Antrieb und bessere Waffen besorgen, Treibstoff und Sauerstoff müssen im Blick behalten werden, und am Stargate warten Piraten, die aus dem Weg geräumt werden wollen. Danach steht die Galaxie offen.

Bauen mit Voxel-Rastern

Das Herzstück ist das Bausystem. Ziegel lassen sich auf die gewünschte Form strecken, und Rastergrößen von 0,125m bis 32m lassen sich mischen. So entstehen kleine Starfighter ebenso wie riesige Dreadnoughts, Mechs oder Raumstationen. Alles lässt sich bemalen und mit Decals versehen, und eigene Entwürfe lassen sich auf dem Workshop teilen oder die tausenden Kreationen der Community erkunden.

Cockpits, Landegestelle und Türme baut man mit Slidern, Rotoren, Scharnieren und Kolben. Kunstgravitation, Lebenserhaltung, Mag-Lock und Werft gehören zu den Systemen, die man verdrahtet. Event-Gates und Sensoren lösen Logik aus, und das Interieur lässt sich bis ins Detail für sich und die Crew gestalten.

Kooperation mit Einschränkungen

Steam führt Online-Co-op und Online-PvP, Multiplayer läuft über Steam-Freundes-Lobbys. Der Entwickler weist aber darauf hin, dass Multiplayer noch einige Probleme hat und das Spiel vorerst als Solo-Erlebnis betrachtet werden sollte. Wer mit Freunden spielt, sollte das im Kopf behalten.

Galaxie, Fraktionen und Crew

Die Galaxie ist gefährlich. Man kann Sektoren im Outer Rim von Piraten befreien oder in Richtung Kern Fraktionen besiegen, um Kontrolle zu erlangen. Raumstationen dienen als Handelsplätze und Quellen für Missionen, und das richtige Schiff für den jeweiligen Job macht den Unterschied. Als Kapitän lässt sich Crew aus mehreren farbenfrohen Alienrassen anheuern. Der Flug von Orbit bis zur Oberfläche erfolgt nahtlos, Planeten und Asteroidengürtel warten auf die Erkundung.

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