Zwei Spieler, ein Zug nach dem anderen
Rivalry ist ein Hotseat-Spiel für zwei Personen. Ihr spielt abwechselnd: Der eine Spieler bewegt die Gliedmaßen und die Waffe seiner Ragdoll-Figur mit der Maus, dann ist der andere dran. Bis einer von beiden als Sieger übrig bleibt. Am Anfang jeder Runde steckt dahinter noch die strategische Essenz des Fechtens – Position, Reichweite und Timing zählen. Mit der Zeit sammelt die Figur Schaden und verliert Gliedmaßen, und je weiter das läuft, desto unwahrscheinlicher wird die Würde des Endspiels. Aus einem disziplinierten Duell wird so etwas, das eher an Monty Python erinnert als an einen Fechtboden.
Was das Spiel im Kern ist
Der Entwickler Kew McParlane beschreibt Rivalry als Mischung aus rundenbasiertem Strategiespiel und seitlich scrollendem Fighter, dazu noch Ragdoll-Physik. Diese drei Teile greifen ineinander: Ihr plant eure Züge wie in einem Strategiespiel, führt sie aber als körperliche Bewegung aus, und die Physik entscheidet mit, was dabei tatsächlich passiert. Genau dieser Wechsel von geplantem Zug zu unvorhersehbarer Bewegung macht den Reiz aus. Das Spiel befindet sich im Early Access, das heißt, es wird noch weiterentwickelt.
Bevor ihr anfangt
Rivalry läuft am besten, wenn zwei Personen sich einen Rechner teilen, denn es ist ein lokales Multiplayer-Spiel. Über Remote Play Together könnt ihr außerdem zu zweit über das Internet spielen, auch wenn nur einer das Spiel besitzt. Achtet darauf, dass das Spiel Inhalte mit Gore enthält – abgetrennte Gliedmaßen gehören schließlich zum Ablauf dazu. Wer mit dem Anfang zurechtkommt, wird belohnt: Die ersten Züge verlangen taktisches Denken, und erst danach wird es absichtlich chaotisch.