Was Ring Runner: Flight of the Sages ist
Ring Runner: Flight of the Sages verbindet schnellen Weltraumkampf mit den Fähigkeiten und der Story eines RPG. Ihr steuert Schiffe aus der Vogelperspektive durch die sogenannten Ringe, gewaltige Weltraumautobahnen quer durch das Universum. Nach einer unfreiwilligen Gehirnoperation wacht ihr auf und stellt fest, dass Teile eures Gedächtnisses fehlen. An ihrer Stelle sitzt Nero, ein Neuro-Hud mit Vorliebe für Erdnussbutter, der euch durch die Ringe führt. Mit der Zeit stellt sich heraus, dass ihr eine Sage seid, die mit Gedanken die physischen Gesetze neu schreiben kann. Das Konsortium der Inneren Ringe hat die Sages jedoch zum Aussterben verurteilt, und so gerät ihr mitten in einen Krieg, dessen Verluste in Galaxien gemessen werden.
Der Kampagne mit rund 30 Stunden Spielzeit liegt ein begleitender Science-Fiction-Roman zugrunde. Neben der Geschichte gibt es sechs Szenarien, darunter Verteidigung eines Raumschiffs mit Kreuzern, Bossen und Drohenschwärmen, eine Zombie-Überlebensvariante, Wellenüberleben, einen Gladiatorenmodus, Basisgefechte und ein Deathmatch ohne Teams.
So spielt ihr zusammen
Die sechs Szenarien laufen allein, im Koop oder im Wettbewerb, lokal oder online. Für die Kampagne gibt es Duo-Schiffe: Ein Freund übernimmt als Copilot, und das funktioniert auch in den Multiplayer-Modi sowie in der zweiten Hälfte der Kampagne. Der Multiplayer ist auf Drop-in und Drop-out ausgelegt, mit nahtloser Host-Migration, ohne Warten in Lobbys. Über Remote Play Together kann sich jemand per Fernsteuerung dazuschalten.
Für die Zusammenarbeit eignet sich besonders der Koop-Modus der Szenarien, etwa Wellenüberleben oder die Zombie-Variante, bei der ihr gemeinsam Bosse schaltet und Super-Sage-Fähigkeiten freischaltet. Wer es lieber kompetitiv mag, nimmt Deathmatch oder Spire Battle. Die Levelaufteilungen, Hintergründe und KI-Gegner werden prozedural erzeugt, das heißt, ihr bekommt bei jedem Lauf andere Herausforderungen.
Was ihr vor dem Start wissen solltet
Ihr wählt aus 60 vollständig anpassbaren Schiffen, die als Vorlage für über 400 Fähigkeiten dienen, dazu gibt es 30 vorgefertigte Schiffe für den schnellen Einstieg. Fünf Archetypen plus viele Hybriden stehen zur Auswahl. Wer sich nicht gleich in den Bau von Schiffen einarbeiten will, startet mit den handgefertigten Hulls. In The Subrostrum erarbeitet ihr euch Sage-Fähigkeiten über Mini-Games im Arcade-Stil.
Das Spiel enthält 20 Musiktitel und Hunderte eigener Soundeffekte. Wer die Kampagne allein spielt, kommt auf die vollen 30 Stunden; mit einem Copiloten an Bord wird die zweite Hälfte zum Zweispieler-Erlebnis. Für den Einstieg lohnt sich, die Szenarien erst einmal auszuprobieren, bevor ihr euch an die lange Geschichte macht.