In Sins of a Solar Empire: Rebellion baut ihr gemeinsam mit euren Freunden rivalisierende oder verbündete Sternenreiche in einer Echtzeitgalaxis auf. Die Mehrspielermodi sind für bis zu zehn Personen ausgelegt und umfassen Online- und LAN-Optionen. Eine Partie kann eure Gruppe auf eine Seite stellen und KI-Reiche als Gegner einsetzen. Ihr beginnt mit einem Heimatplaneten, breitet euch auf nahe Welten aus, sammelt Rohstoffe, erforscht neue Schiffe und entscheidet, ob Diplomatie oder eine wachsende Flotte die Grenze prägt. Rebellion ist ein großes Strategiesandbox-Spiel statt einer kurzen Koop-Missionskampagne: Selbst eine überschaubare Karte kann eine Gruppe stundenlang beschäftigen.

Ein Sternenreich wächst Welt für Welt

Die Karte besteht aus Planeten, Monden, Asteroidenfeldern und anderen Gravitationsfeldern, die durch Phasenrouten verbunden sind. Zuerst sichert ihr euch nahe Welten. Ein Kolonieschiff kann einen Planeten beanspruchen, während Kampfschiffe die örtlichen Verteidiger ausschalten. Danach könnt ihr im Orbit Verteidigungsanlagen, Forschungslabore, Handelshäfen oder Werften errichten. Jede neue Kolonie erweitert eure Reichweite und schafft einen weiteren Ort, den ihr schützen müsst.

Drei Rohstoffe treiben die Expansion an. Credits stammen aus Bevölkerung und Handel, Metall und Kristall aus Vorkommen im Orbit. Ihr gebt sie für Schiffe, Gebäude, Forschung und Diplomatie aus. So hängt die ganze Karte zusammen: Ein abgelegener Asteroid kann wichtig sein, weil er eine Flotte an anderer Stelle versorgt; ein eroberter Planet bietet zugleich einen Stützpunkt und zusätzliches Einkommen. Mit der Karte wächst auch euer Sternenreich, nicht nur eine einzelne Basis.

Rebellion läuft in kontinuierlicher Echtzeit. Flotten reisen zwischen Welten, während Forschung, Bau und Diplomatie parallel weitergehen. Ihr könnt von der Sternenkarte bis zu einzelnen Gefechten heranzoomen, doch der größere Überblick bleibt wichtig: Die Planeten unter eurer Kontrolle bestimmen, wohin ihr reisen, Verstärkung schicken und Rohstoffe sammeln könnt. So könnt ihr Schiffe beim Beschuss beobachten und müsst doch im Blick behalten, was im übrigen Weltall passiert.

Sechs Fraktionen verändern denselben Krieg

Drei Zivilisationen sind jeweils in Loyalisten und Rebellen aufgeteilt; dadurch habt ihr sechs Fraktionen zur Auswahl. Jede hat eigene Forschungsoptionen, Schiffe und einen Titanen. Die grobe Ausrichtung steckt schon in den Namen: TEC-Loyalisten setzen auf Verteidigung, während TEC-Rebellen den Angriff bevorzugen und Piratenhilfe anwerben können. Advent-Loyalisten konzentrieren sich auf Kontrolle und Kultur; Advent-Rebellen verfügen über Fähigkeiten, mit denen sie zerstörte Schiffe wiederherstellen können. Vasari-Loyalisten können einem Planeten Rohstoffe entziehen, während Technologie der Vasari-Rebellen engere Beziehungen zu anderen Zivilisationen unterstützt.

Das sind keine separaten Kampagnen mit neuen Karten und Geschichten. Die Fraktionen verändern, wie sich dieselbe Sandbox entwickelt: welche Verbesserungen ihr erforschen, welche Einheiten ihr einsetzen und was eure Flotte später im Spiel leisten kann. Schlachtschiffe bilden wichtige Ankerpunkte. Diese teuren, widerstandsfähigen Schiffe besitzen Fähigkeiten, die mit ihrer Kampferfahrung stärker werden. Manche sind auf direkten Kampf spezialisiert, andere unterstützen nahe Schiffe, tragen Jäger oder helfen bei der Kolonisierung. Fregatten übernehmen besondere Aufgaben wie Aufklärung, Kolonisierung, Planetenangriffe oder Flottenunterstützung. Korvetten ergänzen sie als schnelle, leichte Angreifer; die Titanen jeder Fraktion bringen deutlich mehr Fähigkeiten ins Gefecht.

Auch die Flottengröße hängt von Forschung und Unterhalt ab. Mit einer höheren Flottenkapazität könnt ihr mehr Schiffe einsetzen, doch der Unterhalt einer großen Marine lässt weniger Rohstoffe für andere Vorhaben übrig. Schlachtschiffe und Titanen brauchen außerdem Besatzungen. Eine Flotte wird also nicht allein davon bestimmt, wie viele Einheiten ihr euch leisten könnt. Diese Grenzen verbinden wirtschaftliche und militärische Entscheidungen: Eine weitere Werft steigert zwar die Produktion, aber für ihre Schiffe braucht ihr weiterhin Einkommen, Forschung und Flottenkapazität.

Die Forschung macht dieses Wachstum zu einem verzweigten System von Möglichkeiten. Zivile Technologien verbessern Wirtschaft, Planeten und Diplomatie; militärische Forschung erschließt Schiffe, Verteidigungsanlagen und Kampfverbesserungen. Labore auf euren Kolonien ermöglichen diese Fortschritte, sodass neu besiedelte Welten unterschiedliche Bereiche eurer Entwicklung unterstützen können. Schlachtschiffe und Titanen sammeln im Kampf ebenfalls Erfahrung und schalten stärkere Fähigkeiten frei. Sie werden so zu erkennbaren Mittelpunkten eurer Flotte; geht eines verloren, verliert ihr eine Einheit, die während der Partie stärker geworden ist.

Planeten sind mehr als farbige Markierungen auf der Karte. Terranische, Wüsten-, Vulkan- und Eiswelten sowie Asteroiden bieten unterschiedliche Anblicke, während ihre Rohstoffvorkommen und Lage bestimmen, was sie zu eurem Reich beitragen. Gefechte finden in diesen Orbitgebieten statt: Jäger und Bomber kreisen um größere Schiffe, Geschütze und Raketen fliegen zwischen Flotten, und planetare Verteidigung kann aus einem einfachen Anflug eine lange Auseinandersetzung machen. Die Kamera zeigt euch entweder die Fronten des Krieges oder kommt nah an die Schiffe heran, wenn sie aufeinandertreffen.

Eure Gruppe kann auf mehrere Arten gewinnen

Eine Partie muss nicht erst enden, wenn alle gegnerischen Planeten ausgelöscht sind. Beim Einrichten könnt ihr aus mehreren Siegesbedingungen wählen. Ein militärischer Sieg belohnt Eroberungen, ein diplomatischer kann Bündnisse zum Ziel machen. Für einen Forschungssieg muss ein Reich eine kostspielige Technologiekette abschließen. Bei der Besetzung müsst ihr einen weit entfernten Planeten erreichen, der von einer mächtigen neutralen Flotte bewacht wird. Andere Bedingungen drehen sich darum, den letzten Hauptstadtplaneten zu kontrollieren oder ein bestimmtes Flaggschiff am Leben zu halten.

Diese Ziele verändern, was als Fortschritt zählt. In einer Partie kann ein Verteidigungsbündnis wertvoll sein, weil es euch einem diplomatischen Sieg näherbringt. In einer anderen geben der Forschungsweg oder ein Wettlauf zu einem bewachten Planeten allen ein gemeinsames Ziel. Die Regeln lassen sich einstellen: Ihr könnt mehrere Siegwege offenlassen oder euch auf militärische Eroberung konzentrieren. Außerdem könnt ihr mit computergesteuerten Rivalen diplomatische Abkommen, Handel und Missionen nutzen, um Beziehungen zu verändern; ein Kopfgeldsystem kann Piraten auf einen Gegner lenken.

Rebellion hat keine Storykampagne. Ihr richtet individuelle Gefechte auf ausgewählten oder zufällig erstellten Karten ein, gegen Freunde, KI-Gegner oder beide. Wiederspielwert entsteht dadurch, dass Karte, Fraktionen, Gegner und Siegbedingungen von Partie zu Partie wechseln. Es gibt keine zusammenhängende Reihe von Storymissionen, die ihr gemeinsam abschließt: Jede Sitzung beginnt mit einer neuen strategischen Lage und endet, wenn die gewählten Bedingungen erfüllt sind.

So spielt ihr gemeinsam

Jede Person führt ein eigenes Sternenreich, auch wenn mehrere menschliche Spieler im selben Team sind. So bestehen in einem größeren Krieg mehrere parallele Fronten: Jedes Reich kann sich unabhängig ausbreiten, verhandeln, forschen und Flotten aufstellen, bleibt aber durch Bündnisse, gemeinsame Gegner und mögliche Rohstofflieferungen mit den anderen verbunden. Die Systeme greifen ineinander, während jede Person ihre eigenen Planeten, Flotten, Forschung und Diplomatie kontrolliert.

Für eine PvE-Partie stellt ihr die menschlichen Spieler auf dieselbe Seite und setzt KI-Reiche als Gegner ein. Eine Mehrspieler-Lobby kann computergesteuerte Reiche enthalten; einstellbare Schwierigkeitsgrade lassen euch auswählen, wie viel Widerstand ihr haben möchtet. So können schon wenige Freunde starten, ohne auf eine volle Runde menschlicher Spieler zu warten. Der Mehrspielermodus unterstützt außerdem gegnerische Teams und Jeder-gegen-jeden-Partien. Dieselbe Lobby kann die Galaxis also als Zusammenarbeit, Wettbewerb oder Mischung daraus gestalten. Die Mehrspielermodi sind für bis zu zehn Personen ausgelegt und umfassen Online- und LAN-Koop sowie PvP. Gesteuert wird mit Maus und Tastatur. Für Internetpartien ist Breitbandinternet erforderlich; eine LAN-Partie nutzt euer lokales Netzwerk.

Der Host kann eine Mehrspielerpartie speichern und das gespeicherte Spiel später erneut hosten. Das hilft, wenn eine große Galaxis länger dauert, als alle an einem Abend Zeit haben, auch wenn die Partie insgesamt lang sein kann. Auf einer großen Karte müssen Expansion, Diplomatie und Flottengefechte erst zusammenkommen. Rebellion bietet Geschwindigkeitseinstellungen und kürzere Siegwege; für eine kürzere Runde kann eure Gruppe eine kleinere Karte und weniger aktive Siegesbedingungen wählen.

Rebellion ist ein eigenständiges Spiel mit optionalen Inhaltspaketen, die zusätzliche Fraktionen und weitere Inhalte hinzufügen. Es ist ein Strategiespiel für Windows, das für Maus und Tastatur entwickelt wurde.

Optionale Pakete erweitern dieselbe Sandbox auf unterschiedliche Weise. Minor Factions führt unabhängige Gruppen ein, die ihr für euch gewinnen könnt; Outlaw Sectors ergänzt Schwarzmarkt- und Piratenregeln. Stellar Phenomena bringt gefährliche Sterne und Anomalien ins All, während Forbidden Worlds neue Planetentypen, Spezialisierungen und Forschung hinzufügt. Diese Inhalte verändern Chancen und Risiken auf der Karte, während Expansion, Forschung, Diplomatie und Flottenkämpfe den Kern bilden.

Passt das Spiel zu euren Freunden?

Rebellion passt zu einer Gruppe, die gern beobachtet, wie eine Galaxis wächst, und Zeit für eine längere Partie mitbringt. Eure Freunde können gemeinsam gegen KI spielen, mit anderen Reichen verhandeln oder sich auf einer Karte messen, auf der Rohstoffvorkommen und Reiserouten ebenso wichtig sind wie die größten Schiffe. Die sechs Fraktionen und einstellbaren Ziele geben Folgepartien eine andere strategische Form; Echtzeitgefechte liefern dazu das Schauspiel aufeinandertreffender Flotten.

Die größte Voraussetzung sind Zeit und Aufmerksamkeit. Es gibt keine Storykampagne, die eure Gruppe von einer Mission zur nächsten führt, und in späteren Phasen müsst ihr viele Schiffe, Forschungswege und diplomatische Entscheidungen im Blick behalten. Die Tutorials erklären die Grundlagen, doch für eine vollständige Partie müsst ihr Expansion, Einkommen, Technologie und Verteidigung unter einen Hut bringen. Wenn eure Freunde eine bedachte Partie über den Aufbau eines Sternenreichs mit Diplomatie und gewaltigen Flottengefechten suchen, bietet Rebellion ihnen eine Galaxis, die sie gemeinsam gestalten können.

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