Ein Retro-Shooter im sowjetischen Geheimbunker

Object N ist ein Hardcore-Shooter im Stil alter FPS-Klassiker, der in einem unterirdischen Wissenschaftszentrum während des Kalten Krieges spielt. Du steckst in den Stiefeln eines sowjetischen Spezialingenieurs, der zum geheimen Regierungsbauwerk «Object N» geschickt wird. Bei deiner Ankunft hat ein rätselhaftes Desaster den unterirdischen Komplex in Chaos gestürzt; das Geländestelle steht nun unter militärischer Kontrolle. Der Weg führt aus der Tiefe an die Oberfläche, wobei du geheime Bereiche entdeckst, Rätsel löst und unbekannten Bedrohungen begegnst.

Das Spiel läuft auf einer modernen Open-Source-Fork der Quake-Engine. Optisch orientiert es sich bewusst an alten Shootern, ergänzt aber durch Bump-Mapping und Per-Pixel-Lighting um neuere Darstellung. Die Engine bringt außerdem neue Bewegungsmechaniken sowie ausführliche Gore-Effekte mit. Das Ganze ist als experimentelle Retro-Erfahrung gedacht: Der Look bleibt bewusst knochig, die Härte der alten Schule aber echt.

Zusammen im Koop-Modus

Neben dem Einzelspiel gibt es einen COOP-Modus. Ihr spielt also gemeinsam durch den Komplex, statt jeder allein gegen die Gefahren anzutreten. Weil das Spiel als klassenbasiert eingestuft ist, unterscheiden sich die Rollen im Team voneinander. Wer mag, kann die Session als gemeinsamen Vorstoß durch die unterirdischen Anlagen planen: Bereiche freilegen, Rätsel lösen und die Bedrohungen gemeinsam bewältigen.

Die Engine enthält laut Entwickler nicht nur COOP, sondern auch weitere Mechaniken rund um Bewegung. Wer alte Quake-Schützen kennt, findet hier also vertrautes Grundgefühl, aber mit erweiterten Möglichkeiten.

Vor dem Start

Object N ist als experimentelle, hardcore ausgelegte Retro-Erfahrung angelegt. Erwarte einen bewusst unmodernen Look und eine hohe Schwierigkeit; Gore und Gewalt sind ausdrücklich Teil der Präsentation, das Spiel ist entsprechend hart und nicht für zarte Nerven. Als Indie-Titel von Entwickler KleskBY ist die Sache bewusst klein und eigen gehalten, ohne den Anspruch, ein glatt poliertes Triple-A-Produkt zu sein.

Für die Gruppe heißt das: Klären Sie vorab, wer welche Klasse übernimmt, und legt euch auf einen gemeinsamen Schwierigkeitsgrad ein. Wer ohnehin alte Ego-Shooter mag und es gern ruppig mag, wird sich hier am schnellsten zurechtfinden.

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