Last Block Standing macht aus einer Straßensperre einen langen Überlebenskampf für dich und bis zu drei Freunde. Aus der Top-down-Perspektive kämpft ihr euch durch Zombie-Wellen, während neue Eingänge die Gefahr aus weiteren Richtungen bringen. Das Ziel liegt bei Welle 130, alle zehn Wellen wartet ein Boss.
Sechs Arenen, eine wachsende Belagerung
Jeder Durchlauf findet in einer von sechs Arenen statt, deren Grundrisse verändern, wo ein sicherer Platz liegt. Auf einer offenen Straße kann die Horde von weit heranrücken; eine Kreuzung öffnet mehrere Schusslinien; eine verwinkelte Gasse schränkt die Bewegung ein. Eine Parkgarage führt um ihr Inneres herum, ein Hof lenkt den Blick auf einen Eingang, und die letzte Arena teilt sich in getrennte Bereiche. Die Abwechslung ist räumlich: Jede Arena verändert, wie Eingänge und Deckung deine Aufmerksamkeit aufteilen, während das Überlebensziel gleich bleibt.
Im Lauf eines Durchgangs öffnen sich weitere Eingänge, sodass Zombies aus zusätzlichen Richtungen angreifen. Barrikaden verändern die verfügbaren Wege, während neue Zugänge den Druck auf dasselbe Überlebensziel erhöhen.
Schusswaffen und Verteidigung ergänzen sich
Deine Figur kann Pistolen, Maschinenpistolen, Schrotflinten oder Raketenwerfer benutzen. Zum Arsenal gehören insgesamt zehn Waffen und Verteidigungswerkzeuge, darunter sprengbare Fässer, Barrikaden, Minen, Granaten und Splitter-Sprengsätze. Barrikaden formen Passagen; Sprengwerkzeuge treffen mehrere Gegner oder öffnen Wege durch die Arena.
Diese Werkzeuge wirken sich auf dieselbe Arena für alle aus. Jede Person steht derselben Horde und denselben Eingängen gegenüber. Das Zusammenspiel dreht sich darum, gemeinsame Bedrohungen und den Raum, den sie einnehmen, zu bewältigen, nicht um getrennte Wege oder isolierte Ziele.
Die Draufsicht hält die Arena und ihre Eingänge im Blick, während du dich bewegst und schießt. Das passt zu einem Spiel, in dem sich Gegner aus mehreren Richtungen nähern und der freie Raum im Verlauf einer Welle schrumpfen kann. Du kannst Tastaturbelegungen ändern, Kamerawackeln und Bildschirmblitze anpassen und Bluteffekte grün färben. Die grüne Farbe ändert nur die Darstellung; Zombiegewalt, Leichen und Blut bleiben Teil des Spiels. Gewehrfeuer und Explosionen, Blutspritzer, Leichen und abgetrennte Körperteile gehören zur Darstellung. Die Farboption schaltet diese Inhalte also nicht ab. Auch Kamerawackeln und Bildschirmblitze lassen sich reduzieren.
Bosse unterbrechen den Wellenrhythmus
Alle zehn Wellen erscheint ein Boss. So wird der Weg zur letzten Welle von größeren Kämpfen unterbrochen. Insgesamt gibt es dreizehn Bossbegegnungen. Ihre Angriffe umfassen Anstürme, Flächenangriffe und Projektile, denen Warnzeichen vorausgehen. Du kannst diese Hinweise erkennen, während die normale Horde weiterkämpft. Die Bosse bringen ein anderes Angriffsmuster in dieselbe Wellenstruktur, ohne sie für einen eigenen Abschnitt zu unterbrechen.
Im Boss-Training kannst du Begegnungen einzeln üben, bevor du ihnen im Überlebensmodus gegenüberstehst. Nach einem Sieg zeigt der Kodex die Geschichte und den Kampfbericht des Bosses.
Ein Durchlauf stärkt den nächsten
Wenn ein Durchlauf regulär endet, kannst du die durch Abschüsse verdienten Zombie-Köpfe für dauerhafte Verbesserungen ausgeben. Sie verbessern Waffen, Sprengstoff, Barrikaden und Rüstung und bleiben in späteren Durchläufen erhalten.
Für den ersten Sieg über jeden Boss erhältst du einen eigenen Kern für besondere Modifikationen, etwa zusätzliche Schüsse, anhaltendes Feuer oder sich teilende Sprengsätze. Diese Kerne verändern die Wirkung einer Waffe oder eines Sprengstoffs und beeinflussen so spätere Ausrüstungen.
Online in der Gruppe, mit klaren Grenzen
Allein oder online im Koop mit bis zu vier Personen insgesamt: Gruppen finden über Steam-Lobbys und Einladungen von Freunden zusammen, und im Spiel gibt es Sprachchat. Die Windows-Systemanforderungen verlangen eine Breitband-Internetverbindung. Der angebotene Koop-Modus ist online.
Eine gefallene Person kann nach einer Wartezeit zurückkehren, solange mindestens ein Teammitglied noch lebt. Wenn die ganze Gruppe fällt, kann diese Rückkehrbedingung nicht erfüllt werden.
Das Spiel unterstützt Controller sowie Tastatur und Maus; die Benutzeroberfläche gibt es in sechzehn Sprachen. Als Windows-Minimum gelten ein 64-Bit-System mit Windows 10, ein Intel Core i5-6500 oder AMD Ryzen 3 1200, 8 GB Arbeitsspeicher, DirectX 11 und 1 GB Speicherplatz. Als Mindestgrafiklösung werden Intel-Grafik oder eine GeForce GTX 750 Ti mit 2 GB genannt.
Für Gruppen, die standhalten wollen
Das Spiel passt zu Freunden, die gemeinsam eine lange PvE-Verteidigung durchhalten möchten. Arenagrundrisse, vier Schwierigkeitsgrade, Bosskämpfe und dauerhafte Ausrüstung sorgen für Abwechslung zwischen den Durchläufen. Das Ende bei Welle 130 gibt jedem Durchgang ein klares Ziel.