Was Assetto Corsa ist
Assetto Corsa ist ein Rennsimulator von Kunos Simuluzzi. Die Physik ist der Kern des Spiels: Reifenflachstellen, Hitzezyklen mit Graining und Blistering, eine detaillierte Aerodynamiksimulation mit in Echtzeit bewegten Aero-Teilen sowie Hybrid- und KERS-Systeme mit Energierecycling werden mit simuliert. Die Strecken sind mit Laserscan-Technologie nachgebaut, unter anderem Monza, Silverstone, Imola, Mugello, Spa, Brands Hatch und Laguna Seca. Dabei gibt es auch historische Varianten, etwa Monza in der 60er-Jahre-Ausführung mit der legendären Sopraelevata, dem Hochgeschwindigkeitsoval, auf dem bis 1961 Rennen stattfanden.
Das Autoangebot reicht von Produktionswagen über Supercars, GT3- und Rallye-Maschinen bis hin zu Open-Wheel- und Classic-GP-Boliden. Abarth, Alfa Romeo, Audi, BMW, Ferrari, Lamborghini, Lotus, McLaren, Mercedes, Pagani, Porsche und Tatuus sind dabei, offiziell lizenziert und mit den Herstellern zusammen entwickelt. Version 1.16 bringt die Strecke Laguna Seca und sieben neue Autos, darunter die Alfa Romeo Giulia Quadrifoglio.
So spielt die Gruppe zusammen
Online-Mehrspieler und PvP sind eingebaut, dazu kommen Rennen gegen die KI als Offline-Alternative. Im Mehrspieler lässt sich alles frei einstellen: schnelle Rennen, eigene Meisterschaften sowie Rennwochenenden mit Freiem Training, Qualifikation und Rennen. Drag Races und Drift-Challenges sind eigene Spielmodi. Ob ihr zusammen entspannt cruisen oder um die Bestzeit jagt, bestimmt ihr selbst über die Session-Einstellungen.
Für den Vergleich untereinander gibt es Steam-Leaderboards und Achievements. Wer es sportlich mag, fährt Time Attack und HotLap, wer es ruhiger angeht, den Karrieremodus oder die besonderen Events. Die Tageszeit ist frei einstellbar, die Sonnenposition wird aus den geografischen Koordinaten der Strecke real berechnet, die Lichtverhältnisse entsprechen also denen der echten Rennstrecke.
Was ihr vor dem Start wissen solltet
Vier Fahrassistenz-Profile – Gamer, Racer, Pro und ein komplett eigener – steuern, wie stark die Simulation euch unterstützt. Das erlaubt es auch Spielern ohne Simulator-Erfahrung, vernünftig mitzufahren, während Profis alles abschalten können. Für echtes Setup-Tuning sind erweiterte Setup-Optionen und Telemetrie zur Datenanalyse vorhanden. Die Reifengummierung auf der Strecke baut sich über die Runden auf und beeinflusst die Traktion.
Eingaben funktionieren mit Tastatur, Gamepad, Joystick und Lenkrädern, inklusive professioneller Geräte und gängiger Motion-Systeme. VR wird unterstützt, außerdem Triple-Monitor-Ansicht, Track IR und 3D VISION, wobei beim Gamepad nur teilweise Unterstützung gegeben ist. Die Treiber-Unterstützung ist als "Partial Controller Support" hinterlegt.
Modding ist ein fester Bestandteil: Für eigene Autos und Strecken stehen dieselben Editing-Werkzeuge zur Verfügung, die auch die Entwickler nutzen, inklusive Level-Editor. Und wer lieber für sich fährt, hat neben Einzelspieler, Karriere und HotLap auch Freies Training, Drift und Drag Race zur Verfügung.