Zivilisation auf Karten statt in Stunden

Age of Rivals ist ein schnelles Kartenspiel über den Aufbau einer Zivilisation. Statt zehn Stunden eine riesige Kultur mit ausbalancierter Wirtschaft, Militär, Kultur und Verteidigung aufzubauen, spielt sich das hier in etwa zehn Minuten. Ihr zieht und tauscht Karten und versucht, aus dem, was euch in die Hand fällt, eine funktionierende Stadt zu bauen. Im Spiel stecken über 200 Karten mit eigenen Spezialfähigkeiten, von großen Pyramiden und Kriegselefanten über heimliche Spione bis zu gerissenen Händlern. Zur Auswahl stehen 12 verschiedene Charaktere, jeder mit eigenem Profil.

So spielt eure Gruppe zusammen

Das Spiel ist auf zwei Spieler in rund zehn Minuten ausgelegt und wird als Wettbewerb gespielt: Am Ende zählt, wer seine Stadt am besten aufgestellt hat. Ihr könnt online gegeneinander antreten, private Partien mit Freunden anlegen und bei Bedarf Allianzen mit anderen Spielern eingehen. Dazu gibt es ein Ranglisten-Matchmaking, tägliche Aufgaben und Monatsturniere. Wer lieber ohne Gegner am Netz spielt, findet Einzelspieler-Herausforderungen. Lokal und offline funktionieren Einzelspieler und Mehrspieler ohne Konto, für Online-Matchmaking ist eine Registrierung nötig. Über Remote Play Together lässt sich eine Partie aus der Ferne zusammen spielen.

Was ihr vor dem Start wissen solltet

Der Aufbau eures Decks liegt nicht in eurer Hand: Ihr habt nur begrenzte Kontrolle darüber, welche Karten ihr bekommt, und ihr bekommt keine Duplikate, die ihr nicht braucht. Das klingt zuerst eingeschränkt, ist aber der Kern des Spiels. Weil die Kartenverteilung jedes Mal anders ausfällt, entscheidet sich der Sieg durch taktische Entscheidungen in der Situation, nicht durch ein ausgemachtes Standarddeck. Ihr könnt in einer Partie voll auf Kriegsmaschinen setzen und in der nächsten auf künstlerischen Errungenschaften und Einbrüche. Wichtig ist, Kombinationen zu finden, die das durchschauen, was der Gegner vorhat, und dabei Kultur, Militär, Verteidigung und Wirtschaft in Balance zu halten. Karten schalten sich gleichmäßig frei, es gibt keine In-App-Käufe. Das Spiel ist von Brettspielen wie 7 Wonders und Dominion sowie von Sammelkartenspielen wie Hearthstone inspiriert, legt aber den Fokus auf das taktische Ausspielen statt auf das Bauen eines 30-Karten-Decks.

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