Voxel-Krieg aus der Top-Down-Perspektive

9-Bit Armies: A Bit Too Far ist eine Echtzeit-Strategie im pixeligen Voxel-Look, entwickelt von Petroglyph, dem Team hinter RTS-Klassikern wie Star Wars: Empire at War und den remasterten Command & Conquer-Ausgaben. Du führst eine moderne Militärmacht, baust deine Basis auf und greifst über Land, Meer und Luft an. Dazu kommen zerstörbare Umgebungen: Städte fallen, Brücken werden gesprengt oder repariert, und das ändert laufend, wie du eine Karte anfliegst. Wer schon 8-Bit Armies gespielt hat, findet hier eine vertraute, aber deutlich größer dimensionierte Variante desselben Systems. Anfänger kommen mit den verständlichen Einheiten und Gebäuden schnell zurecht, während erfahrene Spieler die Wirtschaft und die Einheitenfähigkeiten in den Mittelpunkt rücken.

Zusammen spielen im Co-Op und in Online-Schlachten

Der Kern ist der Mehrspieler-Teil. Im Co-Op ziehen zwei Spieler gemeinsam in der Kampagne gegen eine Vielzahl von Gegnern vor und können zusätzlich Nebenmissionen abschließen, die als Bonus dienen. Wer es herausfordernder mag, geht in Online-Schlachten gegen andere Spieler: Es gibt Skirmishes auf großen Karten mit bis zu acht Armeen, dazu Survival-Wellen und einen täglichen Challenge-Modus, in dem es gegen die KI um einen hohen Score auf den Ranglisten geht. Seeschlachten gehören dazu: Schlachtschiffe bombardieren Ziele, und getarnte U-Boote greifen unerwartet an. Wer gemeinsam spielt, kann sich also gegenseitig decken oder sich die Karte teilen — Land, See und Luft erfordern dabei deutlich unterschiedliche Aufmerksamkeit.

Basisbau, Superwaffen und mehr Raum

Die Basis-Systeme sind erweitert worden. Neben dem klassischen Auf- und Ausbau gibt es Megastrukturen, neue Superwaffen und ein mobiles Hauptquartier, mit dem du deine Macht schnell über die Karte ausbreiten kannst. Die spielbaren Karten sind im Vergleich zum Vorgänger um rund 400 % vergrößert, was vor allem in Mehrspielschlachten bis zu acht Armeen Platz lässt. Brücken sind ein echtes strategisches Werkzeug: Wer sie beherrscht, erreicht Inseln und versperrt dem Gegner den Landweg. Ein Veteranen-System belohnt dich zusätzlich mit Punkten zum Army-Level-Up — je mehr du baust und zerstörst, desto stärker wird dein Militär. Das komplett überarbeitete KI-System gilt als härter als vorher.

Mods, Herausforderung und was du vorher wissen solltest

Über die vollständige Steam-Workshop-Integration kannst du eigene Karten, Missionen und Änderungen an Spielbalance oder Spielmechanik veröffentlichen und mit Freunden und Gegnern teilen. Die tägliche Challenge und die Survival-Modus verlangen etwas Planung: Survival schaltet mit überstandenem Wellen höhere Schwierigkeitsstufen frei, die tägliche Herausforderung verlangt dagegen möglichst effizientes Vorgehen gegen die KI. Die Kampagne „The Sentinels“ führt dich gegen die Overlords in einen Kampf um die Freiheit und eine unbekannte Bedrohung von außerhalb. Vorkenntnisse im RTS-Genre sind nicht nötig; wer aber bereits mit Echtzeit-Strategie vertraut ist, wird hier die Geschwindigkeit von Wirtschaft und Fähigkeiten ausreizen wollen.

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