Neun Streamer in einer alten chinesischen Villa
Neun Streamer betreten eine alte chinesische Villa, um in einer Reality-Show Fame zu machen. Was wie ein harmloses Format wirkt, kippt schnell: Zwei der Gruppe sind von bösen Geistern besessen und wollen die übrigen Spieler töten, um ein bösartiges Geisterhochzeitsritual zu vollenden. Das Spiel orientiert sich an dem Horrorfilm "The Thing" und an der traditionellen chinesischen Kultur und verbindet Social Deduction mit einer gruseligen Atmosphäre. Die Villa selbst ist ein verlassener Ort, an dem einst eine tragische Geisterhochzeit stattfand. Rote Laternen hängen dort, Essen ist noch warm, und die Geister der Verstorbenen scheinen noch in den Wänden zu wandern.
Ermitteln, Aufgaben erledigen, abstimmen
Das Spiel verzichtet auf die starren Rollenverteilungen klassischer Social-Deduction-Spiele wie Werwolf. Stattdessen gibt es eine offene Umgebung, in der Gegenstände, erledigte Aufgaben, Standortinformationen und Abstimmungen als Hinweise dienen. Die Gruppe muss flexibel entscheiden, wie sie mit den Informationen umgeht. Ziel ist es, Opfergaben zu finden, die die ruhelosen Geister besänftigen, oder die Besessenen unter den Mitspielern zu entlarven, bevor die rachsüchtigen Seelen zuschlagen. Wenn der "Crimson Dream" einsetzt, kehrt das Geisterhochzeitsritual zurück, und die Besessenen verwandeln sich in die Braut des Rituals.
Ausrüstung und Taktik
Für das Überleben stehen verschiedene Werkzeuge zur Verfügung: Zhong-Kui-Statuen weisen das Böse ab, Adrenalininjektionen beschleunigen die Flucht, und Nachtsichtgeräte, Krähen oder Kompass helfen beim Aufspüren von Hinweisen. Ein EMF-Detektor kann ebenfalls nützlich sein, aber ein Mitspieler, der ihn ständig schwingt und zu begeistert wirkt, könnte auch der getarnte Drahtzieher sein. Bevor ihr startet, solltet ihr euch klarmachen, dass ihr gleichzeitig gegen die Umgebung und gegen die Besessenen in euren eigenen Reihen antretet. Kommunikation und Misstrauen gehören dazu.