Was MetaPhysical ist

In MetaPhysical steckt ihr in einer Welt, in der über dem normalen, physischen Raum eine Ebene der Metaphysik liegt. Geister, Dämonen und andere Wesen sorgen dort für Unruhe, und eure Aufgabe ist immer dieselbe: das Wesen im verfluchten Haus erst ermitteln, dann erledigen. Dafür sammelt ihr mit Geräten wie EMF-Detektor, Thermometer, Bewegungsmelder, Geisterbox und Weihwasser Hinweise und vergleicht sie mit eurem Journal, in dem die Beschreibungen aller Wesen stehen. Jede Kreatur verlangt einen anderen Ansatz. Bei einem normalen Geist etwa müsst ihr die menschlichen Überreste verbrennen: In jedem Haus gibt es einen kleinen Friedhof mit beschrifteten Gräbern, im Gebäude findet ihr Notizen mit möglichen Namen. Weisen die Notizen mehrheitlich auf ein Grab hin, öffnet ihr es, gießt Benzin und Salz über die Knochen und zündet sie an. Andere Wesen verlangen eine Exorzismus oder eine besondere Waffe. Ihr könnt die Mission jederzeit mit eurem Auto abbrechen, wenn ihr in Bedrängnis geratet.

Das Spiel arbeitet mit zufallsbasierter Logik: Namen der Geister, Verteilung der Notizen, Schwierigkeitsgrad und die Aggressivität der Wesen werden pro Runde neu gewürfelt. Zwei Aufträge sind damit nie gleich.

Zu bis zu fünft auf die Jagd

Ihr geht mit bis zu fünf Freunden zusammen auf Jagd, also bis zu sechs Spieler pro Gruppe. Vor dem Einsatz rüstet ihr euch im Katalog mit Hilfsmitteln aus, sucht euch danach in der Zeitung den nächsten Auftrag und erfahrt erst vor Ort, um welches Wesen es sich handelt, welchen Schwierigkeitsgrad es hat und ob es schüchtern oder aggressiv ist. Ihr verteilt euch im Haus, sucht nach Spuren, notiert eure Beobachtungen und trefft die Entscheidung gemeinsam. Zwischendurch könnt ihr über die eingebaute Sprachfunktion mit den Wesen sprechen oder den Exorzismus durchführen, wobei diese Funktion auch ohne gesprochenes Wort nutzbar ist.

Zur Auswahl stehen zehn Rollen mit je eigenen Fähigkeiten: Der Arzt heilt oder belebt eine Mitspielerin pro Mission, der Priester exorzisiert ohne Exorzismusbuch, das Medium spürt Wesen auf und bemerkt beginnende Jagden, der Psychiker nimmt anderen die Furcht, die Hexe legt einen Schutzzauber, der Ermittler sieht Fingerabdrücke und bekommt einen zusätzlichen Hinweis, der Druide stellt ein Schutzsiegel auf, der Halbdämon verschleppt das Wesen an einen anderen Ort. Jede Rolle hat außerdem eine eigene Box mit weiteren Boni in ihrer Werkstatt.

Widerstand im PvP-Modus

Neben der gemeinsamen Jagd gibt es einen PvP-Modus, in dem ihr gegeneinander antretet. Ihr könnt dabei selbst als Wesen spielen und euren Freunden den Schrecken des Todes einjagen, oder als Jäger auftreten und ein Geister-Freund exorzieren. Das mischt die Rollenverteilung, sonst läuft ihr als feste Gruppe gegen die Kreatur.

Was ihr vor dem Start wissen solltet

Neben der eigentlichen Jagd steckt viel Aufbau im Spiel. Ihr wählt bis zu sechs Charaktere mit je vier Outfits, schaltet Skins für eure Ausrüstung frei, kauft euch ein Bunker als Hauptquartier und gestaltet ihn mit Relikten aus erfolgreichen Jagden um, dazu bis zu drei weitere Autos und deren Lackierung. Im Bunker könnt ihr Poker mit euren Leuten spielen, Erweiterungen kaufen, die Boni bringen, und eine eigene Crew einstellen: Ihr rüstet diese KI-Jäger aus und schickt sie auf Aufträge, die zusätzliches Geld einbringen. Mit Freunden könnt ihr einen Clan gründen und in einer Rangliste gegen die besten Jäger antreten. Zum Grundausstattung gehören Taschenlampe, Schrotflinte mit Steinsalzpatronen, Salz, Kreide, Benzin, Schaufel, Katana, Messer mit geschweißtem Schafblut, Sake und ein Teppich, um Dämonenfallen zu tarnen.

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