Auftrag auf ARY-26
Du bist der neueste Rekrut von Kindred Aerospace, dem viertbesten interstellaren Erkundungsunternehmen, und deine Aufgabe ist klar: herausfinden, ob der Planet ARY-26 für Menschen geeignet ist. Ausrüstung und Erfahrung sind knapp, das wird so ziemlich von Anfang an deutlich. Du startest in der Ego-Perspektive und machst dich daran, die Fauna und Flora des Planeten zu katalogisieren – von seltsamen kugelförmigen Vögeln über halluzinogene Pflanzen bis hin zu „eiternden Alien-Öffnungen". Der Tonfall ist dabei bewusst derb und humorvoll, inklusive Dark Comedy und der passenden Wortmeldungen unterwegs.
Zu zweit durch den Dschungel
Das Spiel lässt sich allein spielen oder online zusammen mit einem Freund. Ihr erkundet den Planeten gemeinsam, sammelt Einträge für eure Umfrage und versucht, dabei möglichst am Leben zu bleiben. Da die Erkundung im Mittelpunkt steht, teilt ihr euch die Flächen, vergleicht, was ihr gefunden habt und arbeitet euch gemeinsam durch die Bereiche, die ihr erst mit späteren Hilfsmitteln erreichen könnt. Das Koop-Element ist hier kein reines Beiwerk, sondern die eigentliche Art, wie die Gruppe das Spiel angeht: einer schaut links, der andere rechts, und am Ende habt ihr die halbe Karte erschlossen.
Werkzeug, Drucker und Rätsel
An Bord bekommst du ein paar Dinge gratis: eine Laserpistole, einen Raketenrucksack und eine „Sonde". Für alles Weitere gibt es einen 3D-Drucker, der Weltraumschrott in brauchbare Ausrüstung verwandelt. Das ist die Metroidvania-Seite des Spiels: ihr sammelt Material und Geräte, damit Türen und Gebiete aufgehen, die vorher verschlossen waren. Die Tags nennen zudem 3D-Plattform-Elemente und Shoot-'em-up-Action, das heißt, ihr springt viel, ihr schießt viel und ihr erkundet.
Was ihr vorher wissen solltet
Die Gewalt und die derbe Sprache gehören fest dazu, das Spiel ist entsprechend markiert. Ob ARY-26 wirklich bewohnbar ist, zeigt sich erst, wenn ihr die Umfrage des Planeten abschließt – und unterwegs warten ein paar Bonusgeheimnisse. Dass ihr auf dem richtigen Weg seid, merkt ihr unter anderem daran, dass euch die Worte „Gurken-Scheißwasser" begegnen und ihr das „eiternde Arschloch" gefunden habt. Klingt absurd, ist genau so gemeint.