Ein Run-and-Gun-Shooter im Apokalypse-Gewand

Iron Meat ist ein schneller Arcade-Shooter im Stil der 90er Jahre, der als 2D-Plattformer daherkommt. Ihr spielt die Rolle von Vadim und kämpft euch durch neun Level, die von „The Meat“ verseucht sind – einer alles verschlingenden interdimensionalen Biomasse, die sich auf alles stürzt, was ihr begegnet. Auf dem Weg durch die Level trefft ihr auf mutierte Opfer und Maschinen, müsst Kugelhagel ausweichen und gegen Bosse in mehreren Phasen antreten. Die Handlung dreht sich um die Experimente des Wissenschaftlers Yuri Markov auf dem Mond, deren Folgen sich nun auf der Erde entladen. Das Spiel ist linear aufgebaut, das heißt, ihr folgt einer festen Route durch die Level, ohne abzweigende Pfade oder freie Erkundung.

Zu zweit am selben Bildschirm

Obwohl Iron Meat als Singleplayer-Erlebnis startet, gibt es einen lokalen Koop-Modus für zwei Personen. Ihr sitzt also zusammen vor einem Bildschirm und schießt euch Seite an Seite durch die Level. Der Vorteil des Couch-Koop ist die direkte Absprache: Ihr könnt Bosse koordiniert angehen, gegenseitig Deckung geben und die doppelte Feuerkraft nutzen, um die Horden aus „The Meat“ niederzumähen. Wer keinen zweiten Spieler am Platz hat, kann über die Steam-Funktion Remote Play Together einen Freund per Internet einladen, sodass dieser die lokale Sitzung übernimmt und trotzdem gemeinsam gespielt wird.

Was ihr vor dem Start wissen solltet

Iron Meat bietet drei Schwierigkeitsstufen, die den Anspruch deutlich verändern. Je höher ihr die Stufe wählt, desto herausfordernder werden die mehrphasigen Bosskämpfe – das ist der direkte Anreiz, sich später nochmal an eine höhere Schwierigkeit zu wagen. Wer auf Wiederholungswert steht, findet im Score-Attack-Modus einen Grund, Level erneut zu spielen und die eigene Punktzahl zu verbessern. Die Optik ist bewusst retro gehalten, mit Pixelgrafik und einem Look, der an die 90er Jahre erinnert. Inhaltlich ist das Spiel derb: Blut, Gore und verstörende Bilder gehören zur Präsentation dazu, passend zum Post-Apokalypse- und Horror-Thema. Neben dem eigentlichen Kampf gibt es über 30 freischbare Skins, deren Teile ihr untereinander mischen und kombinieren könnt, um eure Figur nach Belieben zusammenzustellen.

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