Ein Shooter mit Besitzergreifung als Kernmechanik
Enemy Mind ist ein seitlich scrollender Weltraum-Shooter im 8-Bit-Look. Du spielst ein Wesen aus reiner psychischer Energie, das im tiefen Weltraum gestrandet ist. Statt auf ein eigenes Schiff zu setzen, übernimmst du andere Schiffe: Du kannst dich in praktisch alles hineinsetzen, das du siehst, und dessen Fähigkeiten nutzen. Das ist der Unterschied zu klassischen Shoot 'em Ups, bei denen du an ein festes Schiff gebunden bist. Es gibt über zwanzig verschiedene Schiffe, jedes mit eigener Waffe und eigener Spezialfähigkeit. Welches Schiff du gerade steuerst, bestimmt, wie du einen Abschnitt spielst.
Das Spiel umfasst 8 Level mit insgesamt über 70 Wellen an Gegnern. Die Kunst bleibt bewusst im alten Arcade-Stil, inklusive Bullet-Hell-Momenten, in denen der Bildschirm dicht mit Geschossen gefüllt ist. Ein adaptives Storysystem reagiert auf deinen Spielstil: Wie du spielst, beeinflusst, wie sich die Geschichte entfaltet. Begleitet wird das Ganze von einem eigens komponierten Chiptune-Soundtrack von Rainbow Kitten.
Zu viert durch die Wellen
Der lokale Mehrspieler-Modus unterstützt bis zu vier Spieler gleichzeitig. Ihr sitzt also zusammen vor einem Bildschirm und spielt die Wellen gemeinsam, jeder in seinem eigenen Schiff. Da die Schiffe unterschiedliche Fähigkeiten haben, ergänzen sich die Spielweisen im Team: Manche Schiffe taugen eher fürs Durchhalten, andere für den schnellen Angriff. Remote Play Together erlaubt es außerdem, das Spiel über Steam mit anderen zu teilen, sodass ihr nicht alle am selben Rechner sitzen müsst.
Kooperation ist hier kein reines Nebeneinander-Schießen. Die Wellen sind herausfordernd angelegt, und das adaptive Storysystem merkt sich, wie ihr spielt. Wer mehrfach spielt, sieht dabei auch, wie sich die Geschichte je nach Spielstil anders entfaltet.
Was ihr vor dem Start wissen solltet
Enemy Mind ist als PC-Titel gebaut und im klassischen Side-Scroller-Format gehalten. Es ist ein Old-School-Arcade-Shooter, der bewusst difficulty-hart ist: Die Wellen werden anspruchsvoll, und Bullet-Hell-Phasen verlangen genaues Ausweichen. Wer an moderne Shooter mit Regenerierbarkeit oder Auto-Zielhilfe gewöhnt ist, wird hier anders rangehen müssen.
Für die lokale Mehrspieler-Session braucht es passende Eingabegeräte für alle Beteiligten, da der Modus am selben Rechner läuft. Plant für die 8 Level und über 70 Wellen entsprechend Zeit ein, und wenn ihr die Geschichte vollständig verstehen wollt, lohnt sich mehr als ein Durchlauf, weil das Storysystem je nach Spielstil anders zusammensetzt.