Zwei Rollen, ein Ziel

Dead Drop ist ein zweispilliges Spiel über Spionage und Täuschung: Lokal am selben Gerät, ohne Online-Matchmaking. Einer spielt den Spion, der andere den Scharfschützen. Der Spion muss Aufgaben erledigen und sich in der Menge unauffällig bewegen, indem er das Verhalten der KI-Nachbarn nachahmt. Der Scharfschützen muss ihn erkennen und ausschalten. Wer also neben dir sitzt, ist gleichzeitig dein Gegner – das macht das Umschalten zwischen Beobachten und Täuschen zum Kern des Ganzen.

Werkzeuge für beide Seiten

Als Spion stehen dir Gadgetes zur Verfügung: Die Rauchbombe erzeugt eine Wolke, die die Sicht verdeckt. Der Blendgranate blendet den Scharfschützen für kurze Zeit. Rush Hour zaubert eine große Menschenmenge, in der leicht unterzutauchen ist. Der Köder lässt dich den Körper mit einem NPC tauschen, und der Kostümwechsel mischt die Outfits aller NPCs neu. Diese Mittel verändern die Szenerie direkt, sodass der Scharfschütze nach jedem Einsatz neu einschätzen muss, was noch echt ist.

Karten mit eigenem Tempo

Die Schauplätze sind vielfältig: City Square, Metro Station, Dance Club, Cocktail Party, Baggage Claim und Pool Party. Jede Karte bringt eigene Menschenmengen und eigene Sichtachsen mit, was das Verstecken und das Suchen unterschiedlich schwer macht. Weitere Karten sind angekündigt.

Was du vor dem Start wissen solltest

Dead Drop läuft über Remote Play Together, damit auch entfernte Mitspieler per Stream teilnehmen können. Es handelt sich um ein lokales Zwei-Spieler-Duell, keine Runde mit großem Team. Der Ton und die Optik sind bewusst reduziert gehalten – Pixelgrafik mit einem etwas rauen, atmosphärischen Look, inklusive gewalttätiger Momente, wenn der Scharfschütze zuschlägt. Plane für die erste Runde etwas Zeit zum Kennenlernen ein: Ohne die Gadgets und ohne ein Gefühl dafür, wie sich die KI-Menge bewegt, ist der Spion schnell entlarvt.

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