Ein rundenbasiertes Wargame vom Zweiten Weltkrieg bis in den Kalten Krieg

Armchair Commander ist ein rundenbasiertes Strategiespiel auf einem Hex-Gitter. Ihr spielt Land-, See- und Luftverbände, greift feindliche Stellungen an und verteidigt eure Städte. Abgedeckt werden die großen Szenarien des Zweiten Weltkriegs, von der Schlacht um Stalingrad bis zu den Landungen in der Normandie, dazu reichen die Karten bis in die Jahre 1939 bis 1950 in Europa und 1937 bis 1950 in Asien. Neben Deutschland, der Sowjetunion, der Republik China, den USA und Großbritannien stehen über 100 Länder zur Auswahl, mit zusätzlicher Anpassungsmöglichkeit. Zur Verfügung stehen über 20 Boden-, See- und Lufteinheiten. Dieselbe Einheit verhält sich je nach Land unterschiedlich, weil sie besondere Funktionen bekommt. An Bord sind außerdem Hunderte Generäle aus vielen Ländern; sie sind nicht an eine Einheit gebunden und können jederzeit abgesetzt und woanders eingesetzt werden.

So spielt ihr zusammen

Über das Multiplayer-System läuft der Online-PvP-Modus, und dabei funktioniert das Crossplay mit mobilen Nutzern. Eure Fortschritte könnt ihr von den mobilen Apps übernehmen. Wer am liebsten am Rechner sitzt, bearbeitet Karten dort bequemer. Praktisch für die Gruppe: Es gibt keine Werbung und keine Mikrotransaktionen, ihr bekommt direkt Münzen im Wert von 5 Dollar gutgeschrieben.

Missionen, Eroberung und eigene Karten

Aktuell gibt es rund 30 Missionen und Eroberungskarten. Die Missionen laufen über eine Handlung, bei den Eroberungen wählt ihr selbst euer Land. Weit mehr Inhalt kommt aus der Community: Es existieren tausende Karten, viele von engagierten Spielern erstellt. Der Karteneditor steckt direkt im Spiel und lässt jeden Aspekt einer Mission anpassen: Allianzen eines Landes, Ressourcen, Städte, Flughäfen, Truppen, Veteranität, Angriffsreichweite der Einheiten, Siegbedingungen und welche Truppen Generäle bekommen. Fertige Karten könnt ihr hochladen und der Welt zugänglich machen.

Politik und Diplomatie im Spiel

Eine neuere Ergänzung ist die simulierte Politik: eigene Ereignisse, Kriegserklärungen, mehrere Allianzen und Verrat sorgen für dynamische Partien. Eigene Ereignisse können historische Vorgänge abbilden, mit Folgen wie veränderten Ressourcen, Allianzen oder Truppenerfahrung. An Verbündete könnt ihr Hilfe geben, so wie im echten Zweiten Weltkrieg mit Lend Lease. Wer plant, sollte also nicht nur auf dem Schlachtfeld denken, sondern auch die Bündnisse im Blick behalten. Das Spiel läuft auf Unity, und als Einzelentwickler ist das Projekt offen für Anregungen und Zusammenarbeit.

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