Ein Schatzsucher-RPG im Stil alter Zelda-Klassiker
The Girl from Arkanya ist ein Action-RPG mit Blick von oben, das bewusst an den Stil und das Gefühl von 2D-Zelda-Klassikern wie Minish Cap und Four Swords Adventures anknüpft. Du spielst Marisa, eine Schatzsucherin, die in Arkanya, einer Stadt am Rande der Welt, ihren Ruf aufbauen und das Erbe ihrer Familie fortsetzen will. Ihre Reise führt sie in die Dschungel von Amazonia, einem Ort voller Gefahren und Geheimnisse. Eine unglückliche Wendung zwingt Marisa dazu, mit einem ungewöhnlichen Verbündeten zusammenzuarbeiten: einem magischen Kapibara, den das Land als Ka'apiuara Yum Kaax kennt — im Spiel nennt er sich einfach Kapi. Gemeinsam ziehen die beiden los, um ihre Heimat zu retten, aber sie haben auch Rechnungen zu bezahlen.
Zwei Charaktere, Werkzeuge und Antike Magie
Der Kern des Spiels ist das Umschalten zwischen Marisa und Kapi. Beide lassen sich spielen, und für viele Herausforderungen in Amazonia ist das Wechseln zwischen ihnen entscheidend: Die beiden haben eigene Fähigkeiten, und wer die richtige Kombination nutzt, kommt an Stellen, die allein mit einem Charakter nicht möglich sind. Dazu kommen 15 ausrüstbare Werkzeuge, die Rätsel lösen, Gelände überwinden und Gegner in den Weg stellen. Einige davon lassen sich in stärkere Versionen verbessern, also lohnt es sich, Werkzeuge nicht nur zu sammeln, sondern auch zu entwickeln. Jeder abgeschlossene Dungeon bringt Marisa eine neue Zauberei. Diese Magie wird durch sakrale Tänze aktiviert und stärkt beide Charaktere, die jeweils besondere Fähigkeiten erhalten.
Zu zweit in die Dschungel
Das Spiel bietet lokalen Koop für zwei Spieler. Der zweite Spieler kann jederzeit in das Abenteuer einsteigen und es auch jederzeit wieder verlassen, ohne dass die Reise unterbrochen wird. Zusätzlich steht Remote Play Together zur Verfügung, über die jemand im entfernten Modus zuschalten kann. Damit lassen sich die Ideen aus dem Charakterwechsel auch zu zweit austesten: Zwei Personen, zwei Charaktere, ein gemeinsamer Weg durch Amazonia. Viele der Rätsel und Herausforderungen werden spannender, wenn zwei Köpfe gleichzeitig arbeiten, wer wie welche Aufgabe übernimmt.
Was du vor dem Start wissen solltest
Amazonia ist groß und in handgefertigte Zonen unterteilt — sieben an der Zahl, voller Menschen, Sehenswürdigkeiten und vor allem Schätze. Dazu kommen sechs thematische Dungeons, von denen jeder einen wichtigen Teil der Geschichte erzählt und seine eigenen Rätsel und Gefahren mitbringt. Wer alles sammeln will, findet zahlreiche Artefakte, die jeweils ein Stück der Geschichte des Landes erzählen. Wer eher am Vorankommen interessiert ist, findet in den Werkzeugen und Zaubern der Dungeon-Belohnungen den Weg durch neue Bereiche. Der Fortschritt baut also aufeinander auf: Neue Zonen öffnen sich erst, wenn die richtigen Werkzeuge und Fähigkeiten vorhanden sind. Eine Eile ist nicht nötig, aber Neugier wird hier reichlich belohnt.