Ein Alltag auf der Raumstation, der selten ruhig bleibt

Space Station: Beyond spielt sich von oben und legt den Fokus aufs Simulation- und Rollenspiel: Du kommst als eine von vielen Figuren oder Kreaturen an Bord eines von Nanotrasen betriebenen Arbeitschiffs im äußeren Raum und versuchst, den Schichtbetrieb am Laufen zu halten, während längst alles schiefgegangen ist. Dein Auftrag kann harmlos klingen, etwa die Hydroponie-Gärten zu pflegen und die Küche mit frischem Essen zu versorgen. Gleichzeitig laufen auf der Station Gefahren mit, die von Sabotage bis zu offenen Angriffen reichen. Der Tonfall ist dabei bewusst schwarzkomisch: Die Werbebotschaften von Nanotrasen über Familie und Sicherheit laufen parallel zu abgebrochenen Durchsagen über einen Syndikat-Angriffsschiff und einen Nuklearsprengkopf im Arsenal.

Aufgaben verteilen und gemeinsam meistern

Online-Koop ist der Kern, wenn ihr als Gruppe spielt. Ihr verteilt Rollen: Ingenieure halten die Tragstruktur und die Atmosphäre der Station intakt, Wissenschaftler untersuchen anomale Aktivitäten, Sicherheitsleute verhaften Störenfriede, Ärzte halten die Crew gesund und verhindern Ausbrüche, Cargo verwaltet die Vorräte, und Koch und Barkeeper sorgen dafür, dass niemand wegen Hunger in eine Prügerei gerät. Dazu kommen Clowns, die ihren eigenen Unsinn treiben. Inventarverwaltung und Pflege der Station laufen über die ganze Schicht, und ihr könnt gemeinsam neue Bauteile an die Station anbauen. Auch die freizeitlichen Angebote funktionieren als Gruppenmoment: an der Bar sitzen, in den Stationsparks spazieren, die Vorstellung des Mime besuchen oder dem Clown hinterherheulen.

Gegner, die unter der Crew sitzen

Neben den offiziellen Aufgaben treten Bedrohungen auf, die sich tarnt: Nuclear Operatives schleichen sich ein, um den Inhaber der Nuklear-Authentifizierungsplakette zu töten und die Station mit der Bombe zu sprengen. Der Thief klaut aus reinem Zwang, der Zombie will nur Gehirne, der Traitor arbeitet verdeckt an eigenen Zielen, und der Cultist versucht, die gesamte Crew zu bekehren, bevor er seinen Gott herbeiruft. Ob ihr das verhindert oder wenigstens lustig findet, wenn es schiefgeht, bleibt euch überlassen. PvP ist Teil des Spiels, und Perma Death bedeutet, dass der Verlust deiner Figur real ist.

Was ihr vor dem Start wissen solltet

Das Spiel läuft als Free-to-Play mit Online-Coop und Online-PvP und kommt im 2D-Pixellook mit Blick von oben. Die Zeichnung der Figuren lässt sich anpassen, damit ihr euch untereinander wiedererkennt. Rechnet damit, dass eine Schicht offen läuft: Es gibt feste Aufgaben, aber keine Garantie, dass die Station heil bleibt. Wer Simulation, Inventarverwaltung und Rollenspiel mit unvorhersehbaren Saboteuren mag, findet hier viel zu tun; wer nur entspannt bauen will, sollte im Kopf behalten, dass auch der Clown nicht immer nur zum Lachen da ist.

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