Ein Spiel ohne Ziele
Sometimes to Deal with the Difficulty of Being Alive, I Need to Believe There Is a Possibility That Life Is Not Real ist eine Simulation, die halb Videospiel und halb Kunstinstallation ist. Ihr bekommt keine Aufgaben und keine klaren Regeln, sondern einen lebendigen Raum, der auf eure Anwesenheit, eure Stille und eure Neugier reagiert. Die Welt verändert sich ständig: Farbpaletten wechseln mit der emotionalen Temperatur, NPCs singen in Glitch-Stimmen über Herzschmerz und Schlachtfelder gleiten in Therapiesitzungen. Es geht nicht ums Überleben, sondern um Resonanz. Der Ton bewegt sich zwischen tragisch und komisch, zwischen psychedelischer Überreizung und ruhiger Meditation.
Gemeinsam in einer Simulation existieren
Ihr könnt im Einzelspielermodus spielen, einen eigenen Server starten oder einem bestehenden beitreten. Online-PvP und Remote Play Together sind vorhanden, damit ihr zusammen in derselben Welt auftaucht. Es gibt keine vorgegebenen Ziele oder Missionen, die ihr als Gruppe erledigen müsst. Stattdessen beobachtet, interagiert oder existiert ihr einfach nebeneinander, während sich die Umgebung um euch herum umbaut. Das macht jede Runde zu einem gemeinsamen Erlebnis, das sich nicht wiederholen lässt.
Was ihr vor dem Start wissen solltet
Das Spiel ist ausdrücklich nicht für alle gemacht. Wer eine unterhaltsame, süchtig machende Erfahrung mit geschliffenen Mechaniken sucht, ist hier falsch. Erwartet stattdessen ein surreales, abstraktes und teils psychologisch horrorhaftes Ambiente, das bewusst überreizt. Für LAN-Spiel wird meist direkt die .exe gestartet statt die App in Steam. Die Musik stammt von Glamour Lakes, X-Coast und RipCD.