Ein Roguelike mit Lasso und über 50 Monstern

Patch Quest spielt sich wie ein schneller Twin-Stick-Shooter, der sich mit Metroidvania- und Roguelike-Elementen mischt. Du steuerst einen Explorer durch ein Labyrinth, das jede Nacht von einem Sturm neu durchgewürfelt wird – die Wege, Abkürzungen und Gegnerpositionen verschieben sich also von Run zu Run. Dein wichtigstes Werkzeug ist das Lasso: Damit fängst du Monster, reitest sie und übernimmst ihre Fähigkeiten. Über 50 Arten stehen zur Verfügung, jede mit eigenem Skillset – manche fliegen, andere schwimmen, springen über gefährliches Gelände oder schlagen im Kampf kräftig zu. Aus diesen Fähigkeiten baust du dir Lösungen für Gebiete, die du allein nicht passieren könntest.

Der Ton ist niedlich, die Augen der Monster sind putzig, dahinter steckt aber ein anspruchsvoller Bullet-Hell: Vollflächen an Projekten, enge Räume, viel Druck. Wenn du in einem Run fällst, landest du zurück im Base Camp. Was bleibt, sind freigeschaltete Abkürzungen, dauerhafte Erkundungsgadgets, gesammelte Pflanzen und Mineralien sowie deine Monster, die du weiter ausbaust. Dazu kommen über 200 Pflanzen und Mineralien zum Sammeln, Ammo-Früchte, die du zu Smoothies mixst, und Tore, die du öffnest, um tiefer in die Insel vorzudringen. Patchlantis war einst eine alte Zivilisation, die Natur hat sich den Rest geholt – Ruinen mit Fallen, ruppiges Gelände und ein Labyrinth, das sich selbst verschlingt.

Zusammen spielen

Patch Quest enthält Local Multiplayer und den Steam-Feature Remote Play Together. Damit kannst du mit Freunden aus deiner Discord-Gruppe zusammenspielen, auch wenn die anderen das Spiel nicht installiert haben – einer hostet, die anderen steigen über die Online-Verbindung ein und spielen am selben Bildschirm mit. Das passt gut zu einem Abend, an dem ihr gemeinsam Runs schiebt und euch die Monster fangt. Plant ein, dass die Trefferbilder dicht werden: In den volleren Zonen zählt Positionierung mehr als Reflexe allein, und wer gerade fällt, ist kurz raus, bis ihr wieder am Base Camp zusammenkommt.

Was ihr vorher wissen solltet

Das Spiel ist als schwierig markiert und als Shoot 'Em Up, Action Roguelike, Bullet Hell und Arena Shooter getaggt – wer perfekte Steuerung und viel Geduld mit Wiederholung mitbringt, kommt hier am besten zurecht. Die Insel wird prozedural durchgewürfelt, das heißt, ein Plan aus dem letzten Run gilt nicht automatisch für den nächsten. Fortschritt läuft trotzdem kumulativ: Gadgets, Abkürzungen, Monster und Sammlungen bleiben erhalten, sodass jeder gescheiterte Versuch euch näher an tiefere Zonen bringt. Rechnet damit, dass das Spiel mit Absicht Rätsel und Zugangsprobleme stellt, die erst mit der richtigen Monsterfähigkeit lösbar werden – dort lohnt es sich, die Sammlung zu erweitern, bevor ihr weiterzieht.

Screenshots

Tags