Was Ore Factory Squad ist
Ore Factory Squad ist ein Mining- und Fabrikspiel, das man allein oder mit Freunden spielt. Man startet mit einem kleinen Lagerhaus, kauft Grundstücke, gräbt nach wertvollen Rohstoffen, verarbeitet das Gefundene und verkauft es. Daraus wird nach und nach eine funktionierende Fabrik. Die Unterwelt ist prozedural erzeugt: Es gibt keine festen Stollen, man gräbt frei und legt seine eigenen Tunnel an. Je tiefer man kommt, desto wertvoller werden die Rohstoffe, deshalb lohnt sich jede Entscheidung über die Tiefe. Die Grundstücke unterscheiden sich stark, von kleinen Hinterhöfen über Bauplätze und Waldflächen bis zu großen Steinbrüchen in verschneiten Bergen. Jeder Ort hat eine andere Umgebung und eine andere Verteilung von Erzen.
Zusammen spielen
Man kann alles allein machen oder zu viert zusammenarbeiten. Im Co-op teilt man die Arbeit auf: einer gräbt, ein anderer bedient die Maschinen, ein dritter kümmert sich um Logistik und Verkäufe. Wer lieber alles selbst steuert, kann das im eigenen Tempo machen. Zusammen geht der Aufbau schneller, weil man Produktion und Transport gleichzeitig optimieren kann. Verträge laufen dabei über Firmen, die bestimmte Produkte und Mengen bestellen. Man verhandelt, bereitet Lieferungen vor und lädt die Lkw, um die Aufträge zu erfüllen. Den Lagerbestand im Blick zu behalten und schnelle Verkäufe mit größeren Aufträgen in Balance zu halten, ist der Kern der Wirtschaft.
Vom Lagerhaus zur Industrie
Die Produktion beginnt mit einfachen Maschinen und Grundstoffen. Über Fortschritt und Lizenzen erschließt man neue Maschinen und Rezepte. Maschinen verbindet man über Förderbänder, damit die Produktionsflüsse effizienter werden. Für die Logistik nutzt man Paletten, Stapler und Lkw, dazu intelligente Lagerroboter. Die Werkzeuge starten mit der Schaufel, dann kommen Spitzhacken für härtere Schichten, Bohrhämmer für Tempo und Dynamit für große Flächen. Mit dem Fortschritt upgradet man die Ausrüstung, erweitert den Markt, nimmt mehr Verträge an, stellt Arbeiter ein und holt Lizenzen, die neue Maschinen und Produktionslinien freischalten. Charakter und Fabrik lassen sich anpassen: Kleidung, Gesicht, Handschuhe und Helm sowie Wände, Böden, Schilder und Dekoration.
Was man vor dem Start wissen sollte
Das Spiel ist ein Immersive Sim mit Ego-Perspektive und liegt im Bereich Wirtschaft, Ressourcenmanagement und Automatisierung. Der Fokus liegt auf Bauen, Abbau und Logistik, nicht auf Kampf. Wer gern eigene Fabriklayouts plant, Tunnel frei gestaltet und Lieferketten schrittweise optimiert, findet hier viel zu tun. Der Aufbau dauert, weil Maschinen, Lizenzen und bessere Werkzeuge erst im Verlauf freigeschaltet werden. Allein spielt man in der eigenen Geschwindigkeit, zu viert verteilt man die Aufgaben und wächst schneller. Online-Koop ist die Grundlage für das gemeinsame Spiel.