Was dich in MOTHERED erwartet
MOTHERED ist ein Horror-Abenteuer aus der Ego-Perspektive mit Point-and-Click-Mechaniken. Du spielst LIANA, ein junges Mädchen, das nach einer großen Operation nach Hause kommt, um bei seiner Mutter zu wohnen. Ankommend wartet dort jedoch kein Mensch, sondern eine seltsame Puppe, die behauptet, deine Mutter zu sein. Über Gespräche mit dieser Puppe erfährst du mehr über die Rolle, die du in dieser Welt spielst. Die Geschichte spielt sich über sieben Tage ab, jeder Tag gliedert sich in Morgen, Nachmittag, Abend und Nacht. Die Umgebung ist ein vertrautes Zuhause, das sich unheimlich unnatürlich anfühlt, und sie wird schrittweise mehr über die Situation preisgeben.
Die Handlung dreht sich um die Frage, ob Liana der Mutter helfen kann, zu dem zurückzukehren, was sie einmal war, oder ob du dich in alte Muster verrennst. Deine Entscheidungen zählen, und es gibt mehrere Enden. Das bedeutet, dass nicht alles offenbart wird, wenn du das Spiel einmal spielst.
So spielt ihr es zusammen
Der Titel unterstützt Remote Play Together, ein Steam-Feature, mit dem Freunde aus der Freundesliste per Steam Remote Play an einer Partie teilnehmen können. Wer spielt, teilt sein Spiel per Steam Remote Play, und die anderen verbinden sich. Details dazu, wie viele Personen gleichzeitig teilnehmen können, liefert die Spieledokumentation nicht.
Für eine Discord-Gruppe eignet sich das so: Eine Person startet das Spiel, lädt die anderen per Remote Play ein, und die Gruppe erlebt die Geschichte gemeinsam am Bildschirm. Ob sich die Kontrolle aufteilen lässt, ist nicht beschrieben. Da Entscheidungen das Ende beeinflussen, könnt ihr vorher absprechen, wer die Weichen stellt, oder die Entscheidungen gemeinsam besprechen. Am einfachsten ist es, wenn eine Person die Maus führt und der Rest mitredet.
Bevor ihr startet
Der Ton ist düster, emotional und psychologisch, mit Elementen von Cyberpunk, den 1980er Jahren, surrealen und psychedelischen Sequenzen sowie künstlicher Intelligenz. Es geht um unheimliche Atmosphäre statt um Action.
Der Inhalt enthält explizit Hinweise auf Krankheit, Misshandlung und Tod. Das solltet ihr vorher klären, wenn jemand aus der Gruppe sensible Themen hat. Die Empfehlung, das vor dem Start zu besprechen, ist hier berechtigt: Der Stoff ist bewusst unangenehm und setzt auf das Unheimliche im Vertrauten, bis die Credits laufen. Wer eine gruselige, erzählgetriebene Session mit Diskussionsstoff sucht, liegt damit richtig.