Was Heavenly Bodies ist

Heavenly Bodies handelt von Kosmonauten, dem Körper und der Schwerelosigkeit. Du steuerst die Arme deines Kosmonauten mit dem linken und rechten Analogstick, einzeln und unabhängig voneinander, und musst dich so schiebend, ziehend und kletternd durch physisch simulierte Situationen an einer wissenschaftlichen Forschungsstation bewegen. Ohne Schwerkraft ist nichts still, nichts sicher und nichts einfach. Alles, was du anfasst, bewegt sich mit, dreht weg oder reißt dich mit.

Deine Aufgaben stammen aus der Raumfahrtgeschichte: Teleskope zusammenbauen, empfindliche Solaranlagen warten und kosmische Botanik erforschen. Dabei bedienst du teure Raumfahrzeuge und aufwendige Maschinen. Kommunikation hast du nur per Funk mit der Mission Control. Die Optik ist ein stilisiertes 70er-Jahre-Bild, inspiriert von historischer Raumfahrtfotografie und technischer Illustration.

Zusammen spielen

Das Spiel läuft im Einzelspieler oder mit einem Freund im lokalen Koop. In den Missionen spielst du also allein oder mit einer zweiten Person, die gemeinsam mit dir die Aufgaben erledigt. Über Steam's Remote Play Together lässt sich das Ganze zusätzlich online spielen, wenn ihr nicht am selben Ort sitzt.

Weil jede Hand einzeln gesteuert wird, geht es beim Zusammenspiel vor allem darum, sich gegenseitig festzuhalten, sich gegenseitig weiterzureichen und Aufgaben zu teilen. Einer hält fest, der andere schraubt. Da nichts auf dem Boden liegen bleibt, muss man sich gegenseitig Dinge zuführen und Positionen halten. Genau das macht den Reiz und die Komik des Spiels aus: Bewegungen, die auf der Erde selbstverständlich wären, werden hier zu einer eigenen Herausforderung.

Was ihr vor dem Start wissen solltet

Das Bewegungssystem ist bewusst ungewöhnlich und für einen Controller mit zwei Analogsticks gebaut. Ein Controller wird dringend empfohlen. Tastatur und Maus sind umbelegbar und technisch unterstützt, liefern aber nicht das vorgesehene Erlebnis. Die Steuerung lässt sich umbelegbar halten, und es gibt einen einstellbaren Schwierigkeitsgrad für die Bedienung.

Das Spiel gilt als anspruchsvoll: Die Steuerung der einzelnen Gliedmaßen will gelernt sein, und die physikalischen Situationen werden zunehmend heikler. Einrichtung, Maschinen und Fahrzeuge reagieren realistisch auf Berührung und Schwung, also plane ein, dass die ersten Versuche vor allem aus Ausprobieren und Umfallen bestehen. Ein Hinweis auf umfangreiche Barrierefreiheitsfunktionen und zugehörige Notizen findet sich in der Family Gaming Database.

Screenshots

Tags