Was Fall of the stick knights ist
Fall of the stick knights ist ein 2D-Partyspiel mit physikbasierten Figuren. Deine Ritter steuern sich bewusst unbeholfen: Sprünge, Landungen und Treffer laufen über die Physik, weshalb jede Bewegung etwas Ungenauiges hat. Genau das ist der Witz daran. Die Kämpfe finden im mittelalterlichen Setting statt, mit über 40 unterschiedlichen Waffen und mehr als 90 eigenen Karten. Dazu gibt es KI-Gegner, damit auch ohne volle Runde etwas los ist.
Das Spiel trägt den Untertitel FOSK und ist ein erstes Projekt seines Entwicklers, der es zum Lernen programmiert hat. Es ist bewusst unfertig: Bugs und Macken gehören dazu. Wer perfekte Balancierung und polierte Animationen erwartet, wird enttäuscht. Wer mit Freunden Chaos sucht, liegt richtig.
So spielt ihr zusammen
Das Grundprinzip ist lokales Multiplayer mit bis zu 4 Spielern am selben Gerät. Ihr sitzt also nebeneinander am Bildschirm, jeder hat einen eigenen Ritter. Über Remote Play Together könnt ihr zudem zusammenspielen, auch wenn ihr nicht physisch am selben Ort sitzt. Gesteuert wird mit Controller oder Tastatur, je nach Setup also bequem für alle.
Zum Rüstzeug gehört ein Charakter-Editor. Dort legt ihr das Aussehen eures Ritters fest, bevor es losgeht. Hinzu kommt eine Art Deckbuilding: Karten, die ihr einsammelt, verändern eure Werte dauerhaft. Das heißt, eine Runde baut auf der vorherigen auf, und unterschiedliche Kartenkombinationen fühlen sich spürbar anders an. Ob ihr beim Score Attack gegeneinander geht, gegen die KI-Bosse oder einfach nur Chaos veranstaltet, entscheidet ihr selbst.
Was ihr vor dem Start wissen solltet
Rechnet damit, dass die Figuren stolpern, ins Leere kippen oder ins Gegenteil des beabsichtigten Sprungs landen. Das ist Programm und kein Fehler. Ebenso sind die Karten darauf ausgelegt, Werte dauerhaft zu verschieben, wodurch eine Session mit der nächsten anders läuft.
Das Spiel ist unfertig, mit vielen Bugs und Imperfektionen, und der Entwickler sagt das offen. Am besten nehmt ihr es als lockeres Spiel für einen Abend mit Freunden: Weniger Wettbewerb, mehr gemeines Gelächter über die nexte verkorkste Landung. Wer von vorneherein akzeptiert, dass hier alles etwas schlampig wirkt, wird mit der Gruppe die meiste Freude haben.