Offene Stadt, Parkour und Infizierte

Dying Light ist ein Ego-Shooter zum Überleben in einer von einem Virus verwüsteten Stadt. Ihr bewegt euch frei durch die offene Welt, klettert über Gebäude und Dächer und erreicht so Orte, die vom Boden aus schwer zugänglich sind. Das Laufen und Springen ist dabei kein Beiwerk, sondern das eigentliche Fortbewegungsmittel: Parkour bringt euch schneller ans Ziel und hält euch aus der Reichweite der Horden.

Im Kampf setzt ihr auf Nahkampfwaffen, Schusswaffen und die Umgebung selbst. Waffen sind begrenzt nutzbar und werden beschädigt, deshalb lohnt sich das Sammeln von Materialien und das Basteln neuer Ausrüstung. Zwischen den Kämpfen sucht ihr in Häusern und Verstecken nach Vorräten, Medizin und Werkzeug. Das Tag-Nacht-Verhältnis ändert die Lage spürbar: Tagsüber seid ihr der Jäger, in der Nacht werden die Infizierten aggressiver und schneller, und aus der Deckung wird Verfolgungsjagd.

Zur Geschichte gehört eine geheime Mission mit einem echten Zielkonflikt: Loyalität zu euren Vorgesetzten oder der Wille, die Überlebenden zu retten. Beides gleichzeitig lässt sich nicht haben, und die Entscheidung liegt bei euch.

Zu viert durch die Kampagne

Der Story-Modus lässt sich allein spielen oder mit bis zu drei weiteren Spielern im Online-Kooperation löst. Wer zusammen spielt, teilt sich Aufklärung, Materialien und Kämpfe, was die Chancen auf das Überleben deutlich erhöht. Die Kampagne funktioniert als gemeinsames Erlebnis: Ihr entscheidet gemeinsam, welche Wege ihr geht, welche Gegner ihr angeht und wann ihr euch ausruht.

Neben dem Koop-Modus gibt es PvP, sowohl direkt als auch als Online-PvP. Wenn ihr also nach einer kooperativen Runde eher gegeneinander antreten wollt, ist das vorhanden. Wer lieber ohne fremde Spieler spielt, bleibt problemlos im Einzelspieler und hat trotzdem Zugriff auf Steam-Erfolge, Steam Cloud für gespeicherte Spielstände und volle Controller-Unterstützung inklusive DualShock und DualSense.

Was ihr vor dem Start wissen solltet

Ein wichtiger Punkt ist der Retouched-Update: Besitzer der Basisversion erhalten damit verbesserte Optik, ein überarbeitetes Soundtrack und grafische Verbesserungen kostenfrei. Nutzt die Gelegenheit, das Update vor dem gemeinsamen Start einzuspielen, damit alle dieselbe Version haben.

Zum Umfang der Essentials Edition gehören neben Dying Light mehrere DLCs und Bündel: The Bozak Horde, Cuisine & Cargo, Ultimate Survivor Bundle, 5th und 10th Anniversary Bundle, Harran Ranger, Gun Psycho, Volatile Hunter, Retrowave und Shu Warrior Bundle. Das erweitert den Inhalt, bleibt aber dasselbe Spiel in derselben Stadt.

Weitere Werkzeuge rund um das Spiel sind der Level-Editor und die Steam Workshop, mit denen sich eigene Inhalte erstellen und teilen lassen. Remote Play auf Tablet und TV sowie Family Sharing sind vorhanden, der Online-Koop läuft unter Valve Anti-Cheat. DYING LIGHT: THE BEAST ist als eigenständiges Abenteuer um Kyle Crane angekündigt, wird aber separat auf seiner eigenen Produktseite vorgestellt und ersetzt nicht Dying Light selbst.

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