Was Deadly Delivery ist
Deadly Delivery ist ein Online-VR-Coop-Horrorgame von Flat Head Studio. Ihr und bis zu fünf weitere Delivery-Goblins steckt in eine Nachtschicht: Pakete müssen in bergmännischen Stollen abgeliefert werden, die komplett finster sind und voller Dinge stecken, die dort nichts zu suchen haben. Die Tunnel werden prozedural generiert, das heißt, jede Schicht sieht anders aus und ihr könnt euch nicht auf auswendig gelernte Wege verlassen. Dazu kommen Permadeath und Roguelike-Elemente: Was in einer Schicht schiefgeht, bleibt schief.
Ganztagsimulator trifft Survival-Horror mit einem Augenzwinkern. Die Aufgabe ist simpel, die Umsetzung ist es nicht, denn ihr seid mies ausgerüstet, die Lieferquote hängt euch im Nacken und die Kreaturen in den Stollen haben durchaus einen eigenen Charakter. Manche von ihnen sehen und verhalten sich sogar wie eure Mitspieler. Das macht Vertrauen zu einem rareren Gut, als es im Job stehen sollte.
So spielt ihr als Gruppe
Ihr spielt online zusammen, bis zu sechs Spieler, mit Crossplay zwischen Steam und Quest. Weil es ein VR-Spiel mit physikalischem Weltmodell ist, könnt ihr Pakete nicht nur tragen, sondern richtig hantieren, euch an andere Spieler hinaufklettern und ihnen zur Motivation eine watschen. Spatial Audio und Proximity Voice Chat sorgen dafür, dass ihr hört, woher die Geräusche kommen und wie weit eure Kollegen entfernt sind. Das ist gleichzeitig Werkzeug und Werkzeug der Panik: Flüstern funktioniert nur in der Nähe, und was man hört, will man oft nicht hören.
Kooperation ist der Kern. Absprachen über Routen, das Teilen von Ausrüstung und das Vorausläufen mit der Fackel retten die Schicht. Das Gegenteil davon ist auch möglich: Zusehen, wie die Mitspieler nacheinander eingesammelt werden, während man selbst mit einem Paket im Arm in einer Gasse steht. Ihr entscheidet, ob ihr als Team arbeitet oder als Einzelgänger stirbt.
Was ihr vorher wissen solltet
Deadly Delivery läuft in VR, wobei ihr die Wahl zwischen Steam und Quest habt, inklusive Crossplay dazwischen. Der Ton ist Komödie und Horror zugleich, mit einem Job dahinter: Ihr liefert, überlebt, levelt auf, verbessert eure Ausrüstung, sammelt Haustiere und Kosmetik. Die Studentenschulden motivieren, die Quote motiviert noch mehr, und die Stollen motivieren gar nicht.
Rechnet damit, dass ihr euch auf unbekanntem Terrain bewegt, schlecht beleuchtet seid und Gegner habt, deren Muster ihr erst lernen müsst. Manche lernen stattdessen eure. Wer sich vorher mit der Crew abstimmt, klare Routen festlegt und sich nicht von der Quote in Panik treiben lässt, hat bessere Chancen, die Schicht zu beenden und etwas abzuliefern.