Was Darius Cozmic Collection Arcade ist
Darius ist einer der Pioniere des seitlich scrollenden Shoot 'em Up und erschien erstmals 1986 in einem eigenen Arcade-Automaten mit drei Bildschirmen und Basslautsprechern im Sitz. Diese Sammlung bringt 4 Titel aus der Darius-Arcade-Reihe mit insgesamt 7 Versionen auf den Punkt: Darius in drei Ausführungen von 1986 und 1987, Darius II, zwei Versionen von Sagaia sowie Darius Gaiden von 1994. Erkennbar bleibt überall das Prinzip der seitlich scrollenden Helden, der riesigen, aquatisch anmutenden Roboterfische als Bosse und der verzweigten Streckenkarten mit Power-up-System. Dazu kommt die von Zuntata komponierte Musik, die den Automaten seinerzeit geprägt hat.
Die Versionen im Überblick
Die älteste Darius-Fassung von 1986 ist die Originalausgabe, die 1987 in die Automaten kam. Die Fassung von 1987 gleicht das Verhältnis von Schwierigkeit und Bosskämpfen neu aus, wobei mehr Power-ups die Bosse leichter machen. Die Extra-Version desselben Jahres verschiebt erneut die Balance und setzt Gegner anders, sodass das Spiel anfangs zugänglicher wird und gegen Ende stark zulegt. Darius II von 1989 arbeitet mit zwei Bildschirmen, bringt neue Bosse, neue Waffen und die Möglichkeit, in Bosskämpfen die Richtung zu wechseln. Sagaia ist die für den internationalen Markt umgebaute Fassung mit kürzeren Strecken, weniger Bossen mit weniger Lebensenergie, dafür höherer Gesamtschwierigkeit und entfernten Routen; die zweite Sagaia-Version ist inhaltlich ähnlich, wurde aber möglicherweise nie veröffentlicht. Darius Gaiden ist der erste Einbildschirm-Titel der Reihe, mit halbtransparenten Effekten, Parallax-Scrolling, eindrucksvollen Boss-Einlagen, dem Black-Hole-Bomb und der Möglichkeit, Mid-Bosse einzufangen und selbst einzusetzen.
Gemeinsam spielen
Über die Steam-Funktion Remote Play Together können Freunde aus der Discord-Gruppe mit einsteigen, ohne dass jeder das Spiel selbst besitzen muss. Die Tags nennen zudem Co-op und Multiplayer, die Steuerung funktioniert mit Controller. Wer gemeinsam spielt, kann sich die Streckenwege und die Bosse teilen und die unterschiedlichen Versionen vergleichen, etwa Original gegen die ausbalancierte Fassung von 1987.
Vor dem Start
Für das Original-Erlebnis mit zwei oder drei Monitoren gibt es die Multi-Monitor-Unterstützung, und ein Subwoofer kann die Sitzlautsprecher der Automaten nachbilden. Praktisch für die Vorbereitung sind Quick Save und Quick Load: Zwischenspeichern, später zurückkommen und eine Stelle gezielt üben. Der Trainingsmodus erlaubt es, Power-up-Stufen und die Zone selbst festzulegen. In den Anzeigeoptionen lassen sich Skalierung, Scanlines, Schwierigkeit, Anzahl der Leben und informationsgebende Gadgets einstellen. Wer eine bestimmte Version sucht, prüft am besten vorher die Liste: Sagaia und Darius II unterscheiden sich deutlich in Streckenlänge und Bossauswahl, und Darius Gaiden läuft als einziger auf einem einzigen Bildschirm.