Zwei Charaktere, ein Paradox

CATO: Buttered Cat ist ein Puzzle-Plattformer, in dem du gleichzeitig eine Katze und ein Stück Butterbrot steuerst. Die Katze läuft links und rechts, klettert am Kratzbrett hoch und schlüpft durch Rohre. Das Brot fliegt wie ein Projektil, sobald du es abschießt – halte die Richtung gedrückt und lade auf, dann springt es weiter. Trifft eins das andere, entsteht das Paradox aus dem berühmten Meme: Katzen landen immer auf den Pfoten, Brot immer auf der Butterseite. Der daraus entstehende schwebende Butterkatze-Maschine bringt dich an Orte, die allein unerreichbar wären.

Die einzelnen Level bestehen aus Knobelaufgaben, nicht aus kniffligem Springen. Du musst meist keine schweren Sprünge hinbekommen, sondern die Wechselwirkung zwischen Katze und Brot nutzen, um den Weg freizulegen. Dabei helfen Ausrüstungsgegenstände wie ein Toaster, gebutterte Trampoline und Weltraumröhren mit Geschwindigkeits-Booster. Unterwegs warten einige Gegner, die du mit deinen Fähigkeiten ausschalten kannst, dazu Bosskämpfe und Mini-Games. Die Reise führt durch fünf Welten mit jeweils eigenen Maschinen und Einrichtungen, dazu kommen über 140 Hauptlevel und mehr als 60 Nebenlevel. In der Kurzbeschreibung des Spiels ist außerdem die Zahl von über 200 Levels genannt. Über die Ausrüstung gibt es mehr als 70 Skins für Katze und Brot, die du im Verlauf sammelst und in deinem Versteck anziehst.

Gemeinsam am selben Bildschirm

Für Gruppen ist Remote Play Together der Einstieg: Ein Mitglied startet das Spiel, die anderen spielen mit, ohne es selbst installieren zu haben. Da die Steuerung mit Controller funktioniert, eignet sich das Aufteilen eines Bildschirms gut für eine Couch-Runde oder einen Discord-Call, in dem ihr euch beim Lösen der Rätsel absprecht. Einige Level verlangen, dass Katze und Brot getrennt voneinander bewegt werden – dort verteilt ihr die beiden Aufgaben und tauscht euch ständig, statt alles allein zu machen. Auch bei den Bosskämpfen und den freischaltbaren Mini-Games, die ihr im Versteck an der Spielkonsole starten könnt, lohnt sich das Zusammenspiel. Wie viele Personen dabei wieviel Aufgabenbereich übernehmen, hängt davon ab, wie das Spiel die Steuerung bei euch verteilt.

Was ihr vor dem Start wissen solltet

Das Spiel setzt auf Physik und Logik statt auf Präzisions-Plattforming. Wenn euch Rätsel mit seltsamen Apparaten liegen, werdet ihr euch schnell einfinden; wenn ihr nur Sprungfolgen wollt, bleibt die Mechanik eher im Hintergrund. Neben den Rätseln warten versteckte Räume, die sich nur über Geheimgänge öffnen. Dort liegen Easter Eggs aus anderen Welten und mysteriöse Gegenstände, die ihr ins Versteck mitnehmt. Auch die Geschichte verteilt sich auf diese Fundstücke statt auf einen durchgehenden Erzählstrang. Controller werden unterstützt, was die Steuerung von zwei Figuren auf einem Bildschirm deutlich angenehmer macht. Team Woll besteht aus Programmierer Blasin und Künstler Frank; das Spiel ist das erste Projekt des Studios und entstand in zwei Jahren vollständig in remote Zusammenarbeit nach einem Gamejam-Beitrag.

Screenshots

Tags