Ein Ort zum Reden statt zum Spielen
Yugo: the non-game ist ein virtueller Raum, in dem du ein Auto fährst, Radio hörst und Leute einlädst, um zu reden und die Erfahrung zu teilen. Es gibt kein Ziel, keine Punkte und keinen Wettbewerb. Die Idee dahinter ist eine Art Nicht-Gameifizierung der üblichen Voice-Chat-Sessions, während Leute eigentlich gemeinsam ein Spiel spielen. Das Ergebnis ist ein Spiel für Nicht-Gamer: lange Gespräche und Hangouts, die im digitalen Austausch sonst oft schwer zu finden sind.
Zusammenfahren zu viert
Wer eine Session startet, ist der Fahrer. Jede Person, die dazukommt, setzt sich auf einen der drei anderen Beifahrersitze. Alle sind automatisch per Sprachchat verbunden. Ihr fahrt gemeinsam über die kurvigen Straßen, hört zusammen Radio und unterhaltet euch, während die Umgebung vorbeizieht. Die Radiosender sind echte Internet-Radiostreams, von denen mehrere standardmäßig verfügbar sind. Spieler können weitere Sender hinzufügen oder bestehende entfernen. Seit Version 2.0 gibt es außerdem öffentliche Sessions: Ihr könnt euch eine Liste laufender Sessions anschauen oder in eine zufällige springen und so auch auf fremde Leute treffen.
Was die Umgebung ausmacht
Die Landschaft ist abstrakt und ohne festen Kontext, trägt aber deutliche Elemente einer bestimmten Zeit und Region. Die Serpentinenstraßen sind von den Bergstraßen zwischen Kosovo und Montenegro inspiriert. Das Fahrzeug ist nach dem Yugo modelliert, einem ikonischen Auto aus Jugoslawien der 1980er Jahre. Die Tageszeit erinnert an Dämmerungen in Kosovo, vor allem durch die Krähen, die abends in ihre Nester zurückkehren und deren Geräusche. Auf den Hügeln stehen monolithische Objekte, angelehnt an sozialistische Denkmäler aus Kosovo und dem ehemaligen Jugoslawien. Sie haben eine auffällige visuelle Wirkung, die das Gefühl für Zeit und Ort verschwimmen lässt.