Ein kompaktes Open-World-RPG im 90er-Look
Wizzerd Quest ist ein kleines, aber vollständiges Open-World-RPG, dessen Optik und Spielgefühl direkt aus der Mitte der 1990er stammen. Die Entwickler beschreiben die Mischung selbst als etwas zwischen DOOM und Daggerfall. Ihr spielt in der mysteriösen Lande Wayword, erledigt eine Hauptquest, die euch durch die ganze offene Welt führt, und seid rund drei Stunden mit dem Durchspielen beschäftigt. Der Spielstand umfasst zwölf handgemachte Dungeons, drei Städte mit Einrichtungen wie Banken und Händlern, über 40 NPCs mit eigenem Dialog, acht Gegnertypen und zwei Bosse. Ein Tag-Nacht-Zyklus läuft durchgehend mit. Die Klassen werden beim Leveln dynamisch zugewiesen, insgesamt sind sechs Klassen dabei. Ein voiced Intro-Cutscene mit bewusst schlechtem Voice-Acting im 1995er-Stil setzt den Ton.
Zu zweit am selben Bildschirm durch Wayword
Der ganze Titel ist für geteilten Bildschirm gebaut, ihr spielt also auf einer Anlage nebeneinander. Da die Klassen beim Leveln dynamisch vergeben werden, entwickeln sich eure beiden Figuren unabhängig voneinander, während ihr dieselben Dungeons und Städte teilt. Der Ton bleibt humorvoll: Die Dialoge der NPCs sind witzig gedacht, und ihr dürft sogar mit Nutztieren handeln. Da die Kämpfe PvE sind, trefft ihr auf dieselben acht Gegnertypen und beiden Bosse, ohne dass ein anderer Spieler euch in den Weg kommt.
Was ihr vor dem Start wissen solltet
Das Spiel läuft komplett ohne Mikrotransaktionen, ohne Netzwerk-Telemetrie und ohne invasives DRM. Es ist kein Demo, sondern das vollständige Spiel, das Kondoorsoft kostenlos abgibt. Remote Play Together ist als Steam-Funktion gelistet, das geteilte Bildschirm-Setup funktioniert also auch über eine Verbindung. Rechnet mit rund drei Stunden für die Hauptquest, wenn ihr euch durch Wayword arbeitet.