Ein Panzer, drei Rollen, ein Team

Steel Crew ist ein Panzer-gegen-Panzer-Kampf im Early Access, bei dem ihr zusammen in einem Tank sitzt. Ihr könnt die Crew eines Panzers mit bis zu zwei Freunden bilden und trefft euch dann in einer 4-gegen-4-Panzerschlacht. Jeder Panzer hat ein vollständig modelliertes Innenleben, das möglichst echt nachgebaut ist. Die drei Rollen sind Fahrer, Schütze und Kommandant, und keine davon kann allein arbeiten: Wer nur schaut, sieht wenig, wer nur fährt, findet keine Ziele, und wer nur zielt, bekommt nichts mit. Taktik und Absprache entscheiden, nicht schnelles Klicken.

Aufgaben im Inneren des Panzers

Der Fahrer fährt. Alle Panzer haben ein Schaltgetriebe, also gibt es ständig Gangwechsel. Die Sicht ist stark eingeschränkt, deshalb muss der Kommandant Anweisungen geben. Mit geöffneter Luke sieht der Fahrer deutlich besser und kann feindliche Panzer früh entdecken, ist dabei aber Maschinengewehrfeuer ausgesetzt. Nur der Fahrer sieht den aktuellen Zustand des Panzers.

Der Schütze hat das Hauptgeschütz und ein koaxiales Maschinengewehr. Seine Sicht ist ebenfalls sehr eng, ohne Hilfe von Fahrer und Kommandant findet er kaum ein Ziel. Dafür stehen ihm ein Periskop und ein Zielfernrohr mit Vergrößerung zur Verfügung. Mit Bewegungscontrollern wird die Rohrrichtung über drei Bedienelemente gesteuert: eine Kurbel für oben und unten, eine zweite für links und rechts sowie ein Hebel für den angetriebenen Turm, der schneller, aber weniger präzise dreht.

Der Kommandant steuert den Panzer nicht direkt, hat aber den besten Blick nach außen. Nur er besitzt eine Karte mit der eigenen Position, den Positionen befreundeter Panzer sowie den Eroberungspunkten und ihrem Status. Mit einem Monokel kann er aus der offenen Luke nach Feinden suchen, wobei er ebenso wie der Fahrer Maschinengewehrfeuer ausgesetzt ist. Außerdem ruft er Luftunterstützung an und spricht mit den Kommandanten des Teams, um Angriffe zu koordinieren.

Was ihr vor dem Start wissen solltet

Steel Crew ist von Grund auf für VR gebaut, unterstützt aber auch andere Eingaben: Gamepad sowie Tastatur und Maus funktionieren sowohl in VR als auch auf normalen Bildschirmen. Da das Spiel Early Access ist, kann sich noch vieles ändern. Rechnet damit, dass die Bedienung im Panzer viel Einarbeitung verlangt, besonders das Schalten und die manuelle Rohrsteuerung. Am wichtigsten ist, dass ihr im Voice-Chat miteinander redet: Ohne Ansagen vom Kommandanten findet der Fahrer keinen Weg und der Schütze kein Ziel.

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