Ein Modelleisenbahn-Simulator zum Bauen und Fahren

Rolling Line ist ein Modelleisenbahn-Simulator, in dem du eigene Anlagen baust oder vorgefertigte Karten erkundest. Die Anlagen sind so gestaltet, dass sie sich wie eine echte Modellbahn anfühlen: mit Weichenstellpulten zum Umschalten der Gleise, tragbaren Handreglern zum Steuern der Züge und voller Kontrolle über die Beleuchtung des Raums. Du kannst Züge mit den Händen frei über die Schienen schieben, um Züge zusammenzustellen, und übernehmen sie dann mit DCC-ähnlichen Handreglern. Zur Auswahl stehen mehrere Loktypen, darunter Diesel-, Dampf- und Elektrolokomotiven, sowie ein breites Angebot an Güter- und Personenwagen. Alle Lokomotiven und Wagen sind kostenfrei enthalten.

Gemeinsam auf der Anlage spielen

Das Spiel lässt sich im Mehrspielermodus spielen, entweder über einen öffentlichen Serverbrowser oder als privates Spiel zwischen Freunden, auch über LAN. So könnt ihr zusammen auf Anlagen bauen oder sie erkunden. Auf dem Steam Workshop lassen sich fertige Anlagen und Lackierungen, also die Farbschemata der Züge, teilen und herunterladen. Dort warten über 7.000 Anlagen und über 20.000 Mods und Lackierungen der Community darauf, erkundet zu werden. Ein Klick auf Abonnieren genügt, und die Inhalte erscheinen im Spiel. Auch eigene Anlagen lassen sich dort veröffentlichen. Da die Speicherstände im Klartext gespeichert sind, kannst du einen kompletten Spielstand kopieren und an Freunde weitergeben.

Bauen, Erkunden und Anpassen

Im Sandbox-Modus kannst du Gleise und Szenerie überall im Welt platzieren. Zur Auswahl stehen viele Objekte wie Bäume, Gebäude, Fahrzeuge und Formen. Mit einem einfachen Farbsystem bemalst du Objekte und das Terrain, wobei du eigene Farbtöne und Paletten erstellen kannst. Terrain-Blöcke lassen sich platzieren, um Hügel und Wege zu bauen, und über Modding importierst du eigene 3D-Modelle. Du kannst deine Anlage komplett von Hand in VR bauen oder am PC die Kartenwerkzeuge nutzen. Im Spiel selbst warten außerdem offizielle Anlagen mit Szenerie und Zügen aus Neuseeland, Amerika, Brasilien und anderen Teilen der Welt. Ein Tag-Nacht-Zyklus und wechselndes Wetter sorgen für Abwechslung, und funktionierende Signale und Bahnübergänge lassen sich einrichten. Wer möchte, baut sogar eigene elektrische Schaltkreise mit Logikgattern, Sensoren und Lichtern oder lädt Fracht wie Holz und Container auf die Wagen.

Spielen in VR und am PC

Rolling Line wurde von Grund auf sowohl für den PC als auch für VR entwickelt. Am PC spielst du mit Tastatur und Maus im Ego-Perspektive-Stil wie ein klassischer Zugsimulator. Ist ein VR-Headset von Oculus, Vive, Valve Index oder Windows Mixed Reality angeschlossen, startet das Spiel automatisch in VR. Mit den Valve-Index-Controllern nutzt du sogar die volle Fingerbewegungsverfolgung, und die VR-Steuerung lässt sich über das SteamVR-Input-System frei neu belegen. In der VR kannst du zwischen menschlicher Größe im Raum und der miniaturen Bahngröße wechseln und so die gesamte Anlage erkunden oder aus der Fahrerkabine heraus fahren. Verschiedene Bewegungsoptionen wie Teleportieren, Greifen der Umgebung oder freie Richtungsbewegung unterstützen unterschiedliche VR-Setups.

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