Ein Zirkus, aus dem es kein Entkommen gibt
Penarium ist ein schnelles 2D-Arena-Arcade-Spiel. Du spielst Willy, einen eigenwilligen Antihelden, der in einer düsteren Zirkusarena gefangen ist. Dort müssen die Teilnehmer, so wie die Gladiatoren von einst, ein sadistisches Publikum unterhalten. Willy überlebt nur, indem er rennt, springt und eine ganze Reihe tödlicher Fallstricke ausweicht. Schafft er es, wird er zum Champion von Penarium. Scheitert er, stirbt er auf die denkbar grausamste Art, zur Freude des brüllenden Publikums. Die Inszenierung ist bewusst dunkel-komisch: Dialoge und Zwischensequenzen haben einen schwarzen Humor, die Optik setzt auf Pixelgrafik.
Allein oder zu zweit am Joystick
Der Modus für eine Einzelperson ist der Campaign-Modus mit 30 Herausforderungen. Dazu kommt der Arcade-Modus mit über einem Dutzend freischaltbaren Power-ups. Mit einem zweiten Spieler am Gerät geht es im lokalen Koop- und im Wettkampfmodus: Ihr spielt also nebeneinander auf demselben Bildschirm, mal zusammen, mal gegeneinander. Über Remote Play Together kann sich außerdem eine weitere Person per Fernzugriff zuschalten, ohne selbst das Spiel zu besitzen. Es gibt Online-Ranglisten, in denen ihr eure Ergebnisse mit anderen vergleicht.
Was ihr vor dem Start wissen solltet
Penarium besteht aus drei Arenen und vier Spielmodi. Die Steuerung läuft über den Controller, und die Spielweise ist ein Präzisions-Plattformer: Die Sprünge müssen sitzen, die Fallstricke kommen schnell, und die Arena bietet wenig Zeit zum Nachdenken. Das Tempo ist bewusst gehalten, das Spiel zählt zu den anspruchsvolleren Vertretern des Genres. Bevor ihr zu zweit startet, solltet ihr euch darauf einstellen, dass ihr in den Wettkampfmodi gegeneinander antretet, während der Koop-Modus das gemeinsame Überleben in den Vordergrund stellt. Die Kombination aus schnellen Abläufen, tödlichen Hindernissen und dem Publikum, das Blut sehen will, macht aus jedem Versuch eine kurze, hektische Runde.