Ein Oktopus als Familienvater
Octodad: Dadliest Catch handelt von Zerstörung, Täuschung und Vaterschaft. Du spielst Octodad, einen gepflegten Oktopus, der sich als Mensch ausgibt und versucht, sein normales Leben zu meistern. Seine knochenlosen Tentakel machen selbst banale Aufgaben zur Herausforderung, und gleichzeitig muss er seine cephalopode Natur vor seiner menschlichen Familie geheim halten. Seine Frau misstraut ihm zunehmend, und obendrein wartet eine desaströse Ausflugsfahrt zum lokalen Aquarium. Die Physik von Octodad erzeugt bei jedem Versuch andere, absurde Situationen: Sein Flackern ist unberechenbar, und du kannst ihn auch gezielt albern herumwirbeln. Versteckt liegen Krawatten, die Octodad sammeln und anziehen kann, um seinen Look vollständig zu machen.
Zusammen spielen
Im Koop-Modus übernehmen 2 bis 4 Spieler gemeinsam die einzelnen Gliedmaßen von Octodad. Wer mit Freunden oder Familienmitgliedern spielt, koordiniert die Tentakel, damit der Oktopus überhaupt geradeaus kommt und seine Tarnung hält. Dazu kommt Remote Play Together, über das Bekannte aus der Ferne mitspielen können. Die Steuerung ist bewusst umständlich angelegt und funktioniert mit verschiedenen Eingaben: X360, DualShock4, Tastatur und Maus, Mac-Multitouch-Trackpad sowie Windows-8-Touchscreens. Bei Gamepads ist XInput am besten unterstützt, DirectInput verlangt in den meisten Fällen ein manuelles Neuzuordnen der Tasten.
Was man vor dem Start wissen sollte
Das Spiel ist bewusst als physikbasiertes Comedy-Abenteuer gebaut, das heißt, die Steuerung fühlt sich absichtlich unbeholfen an. Das ist die eigentliche Mechanik, kein Fehler. Die Geschichte ist neu und beleuchtet Octodads Welt, seine Beziehungen und seinen Hintergrund. Auf dem PC gibt es zusätzlich den Level-Editor, mit dem die Entwickler von Young Horses selbst gearbeitet haben: Damit lassen sich eigene Level bauen, die dann auf Steam Workshop eingereicht werden, und dort finden sich auch Level der Community und der Entwickler. Der Editor ist Windows-only, die Workshop-Inhalte spielbar auf PC, Mac und Linux. Die Musik stammt von Seth Parker, die Grafik von Chris Stallman.