Was Make Way ist

Make Way ist ein Mehrspieler-Rennen aus der Vogelperspektive, das an klassische Party-Racer wie Micro Machines und Mashed erinnert, aber mit einem Kniff: Ihr baut die Strecke selbst. Zwei Motoren stecken im Paket – schnelles Driften und Rammeln über Schleifen und Hindernisse, und das bauliche Chaos von Ultimate Chicken Horse, in dem Streckenstücke aus einem Menü zusammengeklickt werden. Der Entwickler Ice BEAM war zuvor an Toybox Turbos und der Micro Machines-Reihe beteiligt, und man merkt das an der leichtgewichtigen Physik und dem kompakten Streckenbau.

Die Strecke wird Runde für Runde weitergebaut: Nach jedem Lauf kommen neue Teile dazu, sodass aus einer überschaubaren Rundstrecke eine riesige, absurde Anlage mit Loopings, Wippen, Korkenziehern und Bahnübergängen wächst. Wer die meisten Punkte vor dem großen Rennen hat, bekommt den Titel – dann geht alles wieder von vorn los mit einer komplett neuen Strecke.

So spielt ihr als Gruppe

Der Bauphasen-Moment ist das Herzstück: Alle werfen Stücke in die Strecke, bis sie zusammenpasst, dann wird es eng. Sechs Rennfahrer umkämpfen Kontrollpunkte, rammen sich gegenseitig und kämpfen sich an Checkpoints vorbei. Jeder Checkpoint ist gleichzeitig ein Spawn-Punkt, also bekommt eine abgeschossene Maschine eine zweite Chance – und mit einem Riesenhammer oder einem Dachgeschütz kann man sich revanchieren.

Die Waffen liegen in der Strecke: Guss-Kanonen, Tesla-Spulen, Boost-Pads, Sperren. Wer ein paar gezielte Schüsse abzieht oder Gegner an einer Kurve über die Kante hebt, verändert das Rennen sofort. Ob es dabei fair zugeht, regelt ihr selbst: In den vollständig anpassbaren Regelsätzen lassen sich Fallen und Schutzzäune ein- und ausschalten, um die Kurven entweder sicherer oder gefährlicher zu machen. Wer im Team-Modus der World-Tour-Update spielt, arbeitet mit seinen Kameraden an einem gemeinsamen Ziel gegen die Gegner.

Online könnt ihr über Online-PvP gegeneinander anfahren, mit Cross-Platform-Support. Remote Play Together lässt einen Freund ohne eigene Installation mitdaddeln, und lokal gibt es Vier-Spieler-Modus auf einem Bildschirm.

Was ihr vorher wissen solltet

Die Steuerung läuft mit Controller am besten, das ist beim Rennspiel aus dieser Perspektive der übliche Weg. Da die Strecke mitgewachsen wird, sind frühe Runden recht eng und sperrig – die gefährlichen Stücke kommen erst dazu, wenn ihr sie selbst eingebaut habt. Eingestellt werden kann das Tempo je nach Gruppe, sodass Familien und Casual-Spieler es etwas ruhiger angehen können, während Partys den Vollgas-Modus nehmen.

Das World-Tour-Update steckt in der aktuellen Fassung bereits drin: acht zusätzliche Fahrzeuge, darunter Randy the Dog aus Wobbledogs, drei Fahrzeuge basierend auf den Creators Nogla, PietSmiet und Party Crashers sowie die vier Gewinner der Community-Design-A-Car-Werbung – Fred the Duck, Es-Car-Go Snail, DISGHOST und Doug the Fish. Dazu kommen die drei Umgebungen Tropical Island, Lunar Surface und Toy Room, Team Mode, eine verbesserte Matchmaking-Suche und neue Chancen für Streckenstücke. Optional dazu kommt der Legends Vehicle Pack, der zehn Fahrzeuge wie das SpookyMobile, The Continuum, die Soul Patrol, den Road Reaper und die Desert Stage enthält.

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