Joe Danger 2: The Movie im Überblick

Joe Danger, der eigenwilligste Stuntman der Welt, kehrt zurück und springt mitten hinein in die Dreharbeiten zum größten Blockbuster aller Zeiten. Statt einer durchgehenden Handlung bekommt ihr rund 100 Level, in denen Joe immer wieder eine andere Rolle und ein anderes Gefährt übernimmt: Verbrecher werden mit dem Polizeimotorrad gejagt, laserschießende Roboter mit einem gestohlenen Jetpack zerlegt, riesige Felsbrocken in einem Minenwagen ausgewichen, Dinosaurier vom Quad aus geprügelt und Atomraketen vom Einrad aus umgeleitet. Jede dieser Varianten bringt eine eigene Steuerung und eigene Hindernisse mit, weshalb die Level kurz bleiben und schnell wechseln. Das Ganze ist als Action- und Rennspiel mit Plattform-Elementen aufgebaut, das deutlich auf Arcade und Score Attack setzt: Neben dem Durchkommen zählt, wie schnell und wie spektakulär ihr ein Level meistert.

Gemeinsam auf dem Filmdreh

Für Gruppen ist vor allem der lokale Mehrspielermodus interessant, in dem bis zu vier Personen gleichzeitig am selben Bildschirm spielen. Da die Level kurz und übersichtlich sind, wechselt ihr schnell zwischen den Teilnehmenden und könnt auch ohne lange Vorkenntnisse mitspielen. Wer nicht am selben Rechner sitzt, kann über Remote Play Together per Steam teilnehmen und das Spiel mitspielen, während es auf einem Rechner läuft. Zusätzlich gibt es Wettbewerb gegen Geisterdaten anderer Spieler, die nahtlos heruntergeladen werden, sowie Ranglisten, auf denen ihr euch hocharbeitet. Das eignet sich gut für eine feste Runde, die sich gegenseitig Zeiten und Platzierungen streitig machen möchte.

Movie Maker, Workshop und Extras

Der Movie Maker erlaubt es, eigene, möglichst verrückte Level zu bauen. Diese lassen sich über den Steam Workshop teilen und von anderen herunterladen, sodass das Angebot an Strecken ständig wächst. Auf dem PC wurden die Grafik und die Steuerung angepasst: Ihr könnt mit Maus und Tastatur spielen oder über Steam Big Picture auf dem Fernseher sitzen. Wer mag, baut zusätzlich Minecraft-Level und tritt mit einer der neun Charaktere aus Team Fortress 2 an den Start.

Was ihr vor dem Start wissen solltet

Das Spiel ist auf Controller ausgelegt, das merkt man an den Tags und an der Steuerung der vielen Fahrzeuge; mit Tastatur und Maus ist es ebenfalls spielbar. Erwartet keinen durchgehenden Plot, sondern eine Abfolge kurzer, thematisch wechselnder Level mit deutlichem Fokus auf Score Attack und Wiederholung. Bevor ihr online gegen Geister antretet oder Ranglisten angeht, lohnt sich ein paar Runden im lokalen Modus, um die verschiedenen Gefährte und ihre Handhabung kennenzulernen.

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