Was in Fuck You Witch passiert

Du spielst eine Figur, deren beste Freundin ihr Geständnis der Liebe abgibt – und gleichzeitig fangen die Halluzinationen an. Schlafen und Essen fallen aus, das sonst so geregelte Leben gerät durcheinander. Dazu kommt eine Hexe, die sich in dein Leben einmischt, und irgendwann willst du nur noch wissen, was sie eigentlich von dir will und warum sie dich ausgesucht hat. Die Alsou-Figur ist unterwegs und hilft, wo sie kann – ihr seid Freunde und sonst nichts.

Das Spiel ist ein Walking Simulator mit linearem Verlauf. Du läfst durch Jurten in der kasachischen Steppe, durch eine post-sowjetische Wohnung und durch ein paar weitere Orte, die sich erst zeigen, wenn du ankommst. Dabei warten versteckte Objekte, Rätsel und Zwischenstücke auf dich: Kamelpräferenzen herausfinden, einen Nähkurs belegen, ein Pferd satteln, über Philosophie reden und das wichtigste Geheimnis der Welt enthüllen – wie man Beshbarmak kocht. Die durchschnittliche Spielzeit liegt bei knapp zwei Stunden.

Zusammen spielen

Über Remote Play Together könnt ihr das Spiel in einer Gruppe starten, ohne dass alle es besitzen müssen. Einer hostet, die anderen steigen ein und verfolgen den Weg durch die Steppe und die Wohnung mit. Da die Steuerung über das Gehen und Interagieren läuft, lässt sich gut abwechseln: Wer gerade dran ist, führt, die anderen kommentieren, was auf den Bildschirm kommt. Die Rätsel und die Geschichte eignen sich dafür, dass ihr sie gemeinsam auseinandernimmt, statt jeder für sich voranzurasten.

Mikrofon, Kopfhörer und was euch erwartet

Das zentrale Werkzeug gegen die Hexe ist eure Stimme: Mit dem Mikrofon schreit ihr russische Flüche, um sie zu vertreiben. Ohne Mikrofon geht es auch mit Tastatur oder Gamepad, dann fällt diese Funktion einfach weg. Tragt auf jeden Fall Kopfhörer, denn die Hauptfigur schwört in eurem Namen – ohne sie landet der Lärm schnell im ganzen Zimmer, mit den entsprechenden Reaktionen der Leute, die dort gerade sitzen.

Das Spiel enthält sexuelle Inhalte, Horror und psychologische Elemente, dazu einen dunklen, psychedelischen Ton. Die deutsche Fassung ist eine Maschinenübersetzung, ebenso wie die übrigen angebotenen Sprachen. Rechnet also damit, dass Formulierungen manchmal holprig sind – der Originalton ist russisch.

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