Ein 2D-Fighter mit amerikanischen Präsidenten

Electoral Carnage ist ein absurder 2D-Beat'em-up-Fighterprominente amerikanische Präsidenten gegeneinander antreten. Der Fokus liegt auf Comedy, Bewegung und einem Gameplay, das leicht zu lernen, aber schwer zu meistern ist. Blut, Gedärme und Supers gehören dazu, von der historischen über die offensive bis hin zur absichtlich dummen Variante. Jede Figur hat einen übertriebenen Super, der den Gegner sofort besiegt. Die Kämpfe laufen dadurch extrem schnell: Wer seinen Super zuerst füllt und landet, gewinnt die Runde. Daraus entstehen kurze, hitzige Partien und schnelle Rematches.

Bewegung statt Combos

Das Spiel verzichtet komplett auf Combos. Nach einem getroffenen Treffer landet man sofort wieder im Neutralzustand, wodurch die eigene Bewegung wieder an Bedeutung gewinnt und die One-Shot-Supers umso mehr ins Gewicht fallen. Jede Figur bewegt sich dabei anders und mit viel Ausdruck: Obama lässt sich als Dash Dance spielen, Teddy Roosevelt springt im Luftangriff und JFK beherrscht den Wavedash. Diese Mechaniken stammen aus Fightern unterschiedlicher Genres, mit dem Ziel, sowohl ambitionierten Spielern Raum für anspruchsvolle Bewegungstechniken zu geben als auch Zufalls-Super schon mal eine Partie entscheiden zu lassen.

Zusammen spielen und was man vorher wissen sollte

Electoral Carnage ist ein Early-Access-Titel von Bomb Sequitur Games und erscheint in den Genres Action und Free To Play. Online-PvP ist vorhanden, ebenso Local Multiplayer und Remote Play Together, sodass sich Freunde lokal oder über das Netz duellieren können. Ein Controller wird unterstützt. Neben PvP gibt es auch PvE. Der Ton ist bewusst albern und inklusive Gore sowie Gewaltdarstellung, von psychologischem Horror bis hin zu bewusst dämlichen Gags, etwa dass JFK sich selbst erschießen kann. Wer eine entspannte Runde mit Freunden sucht und Wert auf saubere Balance legt, sollte das im Kopf behalten.

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