Ein Bus, eine Straße, acht Stunden

Desert Bus VR ist die Virtual-Reality-Fassung des Mini-Games aus dem Jahr 1998 von Penn und Teller. Du fährst einen Linienbus von Tucson nach Las Vegas, eine Strecke, die hier acht Stunden dauert. Nach der Ankunft in Nevada wendest du und fährst den ganzen Weg zurück. Wer das Spiel ohne VR-Headset hat, kann es auch in der normalen digitalen Realität spielen. Die Fahrt ist bewusst unspektakulär: Der Bus erreicht bis zu 45 mph und hat eine deutliche Lenkverzerrung zur Beifahrerseite. Abweichen von der Straße wird mit einem Abschleppdienst geahndet, der dich in Echtzeit zurück zum Startpunkt bringt.

Zusammen mit Freunden die Strecke meistern

Im Multiplayer-Modus bist du bis zu vier Freunde gleichzeitig dabei. Während einer fährt, sitzen die anderen als Passagiere im Bus. Passagiere können sich hinsetzen, winken und Papierbündel auf den Fahrer werfen. Dazu kommen die interaktiven Bus-Elemente: Hupe, Tür und der Luftfrischer, den man antippen kann. Über die Radiosender läuft Programm im Hintergrund, unter anderem mit Penn Jillette, und das Radio lässt sich an- und ausschalten. So wird aus der langen Fahrt eine gemeinsame Sache, bei der sich die Gruppe abwechselt und sich gegenseitig die Fahrt versaut oder versüßt.

Was man vor dem Start wissen sollte

Das Spiel ist bewusst auf Ausdauer ausgelegt: Die Strecke dauert acht Stunden, und nach Nevada geht es sofort zurück. Die Lenkverzahrung zur Seite und die Abschleppmechanik sorgen dafür, dass Fehler teuer sind und viel Zeit kosten. Wer nur eine schnelle Runde sucht, ist hier falsch. Desert Bus VR unterstützt Online-PvP und lässt sich ohne VR-Headset spielen. Das Spiel wurde unter anderem unterstützt, um Desert Bus for Hope zu fördern, eine ehrenamtliche Organisation, die mit dem jährlichen Event Geld für den Spielindustrie-Charity Child's Play sammelt.

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