Ein Schachspiel, das die Regeln abschafft

Chess for idiots sieht auf den ersten Blick aus wie normales Schach: dasselbe Brett, dieselben Figuren. Sobald die Partie beginnt, fällt das weg. Es gibt praktisch keine Regeln mehr. Jede Figur darf sich beliebig bewegen und beliebig viele gegnerische Figuren schlagen. Statt nachzudenken, sucht man sich eine der vielen absurden Züge aus. Das Spiel bezeichnet sich selbst als die erste intellektuell nicht diskriminierende Schachvariante. Der Sieg wird nicht durch eine klare Mattsetzung bestimmt, sondern durch den IQ der Spieler (je niedriger, desto besser die Chancen) und die Entscheidung von Ozjasz Goldberg.

So spielt ihr zusammen

Das Ganze läuft als PvP und lässt sich über Remote Play Together teilen, damit mehrere Leute an einem Bildschirm mitspielen können. Es gibt auch eine lokale Variante für bis zu vier Spieler. Neben dem Schachmodus gibt es einen Münzmodus: In abwechselnden Zügen bläst man die eigene Münze so, dass sie auf der Münze des Gegners landet. Beide Modi stammen aus einem Spiel aus der Schulzeit des Entwicklers, das später auf den Computer übertragen wurde.

Waffen und Tonfall

Zum Schlagen stehen Waffen zur Verfügung, darunter Blowing Arrow, Invisible hand of market, Brushwood, Wozdoopy, Grenade, Inflation und Hot Sauce, sowie weitere. Der Tonfall ist Satire und Parodie mit dunklem Humor und politischem Bezug. Laut dem Entwickler ist das Spiel eine Satire voller dummer Witze für Leute mit einem absurden Sinn für Humor und soll keine Ideologie fördern. Es handelt sich um ein Indie-Titel im Early Access, der den Genres Casual, Indie und Strategy zugeordnet ist.

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