Schach mit Echtzeitkampf
Archon Classic verbindet die Zuglogik von Schach mit einem Kampfsystem, das du selbst führst. Wenn du eine gegnerische Figur herausforderst, werdet ihr beide in eine Kampfarena teleportiert und kämpft dort in Echtzeit, bis nur der Sieger übrig bleibt und das Feld auf dem Schachbrett übernimmt. Gewonnen ist die Partie, wenn du alle Figuren des Gegners ausschaltest oder alle Power Squares einnimmst. Die Figuren sind Fantasy-Wesen und Monster, die gegeneinander in einem Kampf von Licht und Dunkel antreten. Ursprünglich 1983 entwickelt, gilt Archon als einer der ersten Titel, der Action und Strategie kombiniert hat; diese Fassung hält am Originalspielgefühl fest und ergänzt es um moderne Funktionen.
Zusammen am Brett
Bis zu vier Spieler können gleichzeitig mitspielen. Im Free-for-All-Modus spielt jeder gegen jeden, im Teammodus schließt du dich mit anderen zusammen und greift die Figuren der Gegner gemeinsam an, etwa zwei gegen eins. Drei verschiedene Boards stehen zur Auswahl, dazu vier KI-Einstellungen mit drei unterschiedlichen Persönlichkeiten, wenn einzelne Plätze leer bleiben. Gesteuert wird mit USB-Controllern oder mit Tastatur und Maus. Verschiedene Spells stehen dir während des Spiels zur Verfügung, und deine Figuren sammeln Erfahrung, steigen auf und verfügen über Primär- und Sekundärfähigkeiten. Jedes Team beginnt mit 18 Figuren, dazu kommen weitere, die du beschwören kannst. Icon-Sets lassen sich zwischen modern und klassisch umschalten.
Was du vor dem Start wissen solltest
Der Einzelspieler-Campaign-Modus heißt "Conquest" und umfasst vier Kampagnen mit über 60 Quests; allein dort stecken laut Angabe über 16 Stunden Spielzeit. Pro Partie werden Statistiken geführt, dazu kommen Achievements und Leaderboards. Das Spiel ist so optimiert, dass es auch auf Netbooks läuft. Für die Gruppe ist vor allem Remote Play Together relevant: So könnt ihr die Partie teilen und gemeinsam spielen, auch wenn nicht alle das Spiel installiert haben. Beachte, dass die Kämpfe in Echtzeit stattfinden und damit ein zweites Geschick neben dem taktischen Denken verlangen.