Was dich in Pipe Push Paradise erwartet

Du kommst auf eine einsame Insel und übernimmst den Job des Dorfplumbers, der seit einer Weile ausgeschieden ist. Die Bewohner warten darauf, dass wieder Wasser fließt – sie könnten alle gut eine Dusche gebrauchen. Damit das klappt, musst du Rohre über die ganze Insel schieben, umdrehen und rollen. Die Steuerung ist auf ein Raster begrenzt: Du bewegst dich Feld für Feld und schiebst die Rohre in Position. Das Prinzip ist schnell erklärt, die Rätsel sind es nicht. Jedes Rätsel baut auf einer eigenen Idee auf und bringt eine neue Mechanik mit, sodass du nie nur dieselbe Lösung wiederholst. Dazu kommen Überraschungen, die das Spiel immer wieder aus der Routine holen.

Offene Insel statt fester Rätselreihenfolge

Die Insel ist offen erkundbar, du arbeitest also nicht in einer vorgegebenen Abfolge von Levels. Du suchst dir selbst aus, welches Rätsel du als Nächstes angehst, und springst bei Bedarf zwischen den Orten hin und her. Das gibt dir die Freiheit, ein Rätsel liegen zu lassen und an etwas anderem weiterzumachen, bis dir die Lösung einfällt. Für eine Gruppe ist das ein guter Einstieg: Ihr könnt euch auf ein Rätsel einigen, es gemeinsam durchdenken und später zu einem anderen wechseln, wenn es gerade nicht weitergeht. Da die Bewegung rasterbasiert ist, lassen sich die Schritte leicht laut mitdenken – einer sagt, wohin das Rohr soll, ein anderer prüft, ob das funktioniert.

Remote Play Together und was du vorher wissen solltest

Über Remote Play Together kann eine zweite Person per Fernsteuerung mitspielen. Das Spiel selbst ist als Singleplayer angelegt, mit voller Controller-Unterstützung. Rechnen solltest du mit deutlichem Widerstand: Das Spiel gilt als schwierig, einzelne Rätsel können lange dauern und mehrere Ansätze verlangen. Der Stil ist retro und reduziert, die Darstellung kommt ohne Schnickschnack aus, die Musik ist eine entspannte Bossa-Nova-Gitarre von Teodoro Zamudio. Das mag kontrastieren zur Härte der Rätsel, hilft aber beim Durchhalten. Family Friendly ist es allemal – hier geht es um Rohre, Wasser und eine Insel, die wieder zum Leben erweckt werden will.

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