Zwei Rollen, ein Buch

Linebound ist ein asymmetrischer Koop-Plattformer für zwei Spieler. Einer übernimmt die Rolle der Künstlerin oder des Künstlers und zeichnet Plattformen direkt in die Seiten eines lebendigen Skizzenbuchs, während der andere als Sketch durch dieselbe Welt springt. Sketch ist eine handgezeichnete Figur, die im Buch zum Leben erweckt wird und die Rätsel und Sprünge von innen meistert. Die zeichnende Person sieht die Welt von außen, Sketch lebt darin. Beide Seiten sehen also unterschiedliche Dinge, und genau das ist der Kern des Spiels: Ihr müsst euch absprechen, damit es überhaupt vorwärts geht.

So spielt ihr zusammen

Linebound ist für lokale Zweier-Spieler gebaut, mit zwei völlig unterschiedlichen Aufgaben. Der eine zeichnet in Echtzeit Linien und Plattformen in die Seiten, der andere nutzt diese Zeichnungen, um Lücken zu überqueren, Hindernisse zu umgehen und jedes Level zu einem Ausgang zu bringen. Ohne Absprache funktioniert es nicht: Die zeichnende Person muss wissen, wo Sketch hinwill, und Sketch muss vermitteln, welche Plattform an welcher Stelle gebraucht wird. Das Spiel ist bewusst leicht zu erlernen und legt den Schwerpunkt auf die Interaktion zwischen den beiden Spielern. Für Online-Spielabende braucht ihr Steam Remote Play Together oder Parsec, denn Linebound unterstützt Online-Spiel nicht von sich aus.

Was euch erwartet

Das Spiel findet vollständig in einem handgezeichneten Skizzenbuch statt. Umwelt in Bleistiftstrichen, Plattformen in Wachsmalfarben und gezeichnete Kreaturen füllen jede Seite. Ihr durchläuft 15 handgemachte Rätsel-Level, die als lineare Strecke aufgebaut sind. Die Steuerung funktioniert mit Controller. Bevor ihr startet, klärt am besten, wer zeichnet und wer springt, und plant, dass ihr während des Spiels gut miteinander redet, denn Fortschritt entsteht in Linebound nur durch Kommunikation und Zusammenarbeit.

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